Der Nikolaus.  .  .

. . . sorgte für einige Aufregung bei Uhlenköpers Nachbarn – und die legte sich im Verlauf dieser Woche nur langsam. Denn der zweieinhalb Jahre alte Junior des Hauses hatte sich schon tagelang gefragt, was sich an jenem 6. Dezember denn nun abspielen würde.

Würde der Nikolaus persönlich kommen? Würde er ihn vielleicht sogar sehen, wenn er etwas in die gut geputzten Schuhe steckt? Und vor allem: Was würde denn drin sein in den Schuhen? Die Antworten waren zum Teil eher unbefriedigend. Denn in den Schuhen waren allerlei Leckereien sowie ein Krokodil für das Kasperletheater – beides sorgte für Freude. Doch damit war es nicht getan. Am Nachmittag brachte der Postbote ein weiteres Nikolaus-Paket (von der Tante aus Hannover) und am Abend lag dann auch noch eine Kleinigkeit von Uhlenköper vor der Haustür. Die Wege des Nikolaus sorgten da eher für Verwirrung beim Steppke. War der Mann im roten Mantel etwa erst persönlich da, dann bei der Post und dann noch ein zweites Mal vor dem Haus? Fragen, die Uhlenköper spontan nicht so recht beantworten konnte. Und jetzt hat er so eine Ahnung, dass es auch reichlich turbulent werden könnte am Heiligen Abend, inklusive diverser Weihnachtsmänner, denn in diese Rolle schlüpft diesmal.

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