Handy-Software zur Kontaktnachverfolgung

Corona-App „Luca“: Im Landkreis Uelzen Fehlanzeige - noch...

QR-Code scannen und bei Infektionsrisiko informiert werden. Das ist die Idee der Luca-App.
+
QR-Code scannen und bei Infektionsrisiko informiert werden. Das ist die Idee der Luca-App.
  • Lars Becker
    vonLars Becker
    schließen

Wer im Landkreis Uelzen neben der Corona-Warn-App des Bundes auch die App „Luca“ nutzen möchte, um in der Pandemie die Kontaktnachverfolgung zu vereinfachen, schaut in die Röhre: Möglich ist das bislang nicht.

Uelzen/Landkreis – Das stört nicht nur AZ-Leser wie Michael Griep, der erklärt: „Erst dann, wenn der Landkreis selbst im System angemeldet ist, können hier auch Geschäfte, Restaurants und Einzelpersonen an dieser digitalen, datenschutzrechtlich völlig unbedenklichen App teilnehmen.“

So sieht es auch die FDP-Fraktion im Kreistag, die jetzt die Einführung der „Luca“-App im Gesundheitsamt Uelzen/Lüchow-Dannenberg fordert. Und damit nicht genug: Außerdem sollten Einzelhandel, Gastronomie, Veranstaltungsbranche und Vereine an einem runden Tisch und digital über die Vorteile der App und deren Anwendung informiert werden, so die Liberalen.

Die Öffentlichkeit müsse über Postwurfsendungen und die Zeitung über die Vorteile der App informiert werden, um auch private Treffen zu dokumentieren, schreibt der FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Fabel in seinem Antrag an den Uelzener Landrat Dr. Heiko Blume.

So äußert sich die Kreisverwaltung Uelzen zum Sachstand

Auf AZ-Anfrage erklärte Kreispressesprecher Martin Theine zum Stand in Sachen „Luca“-App: „Der Zweckverband Gesundheitsamt Uelze/Lüchow-Dannenberg beschäftigt sich zusammen mit seinem IT-Betreuer regelmäßig mit Verbesserungen der vorhandenen Softwarelösungen. Auch der Einsatz der Luca-App wird zurzeit geprüft und falls möglich, in die bestehenden IT-Anwendungen eingebunden.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare