Wochenrevue

City Uelzen – Innovationen und Initiativen

Das war und ist eine verdammt gute Woche für die Stadt Uelzen.

Am Dienstag die Nachricht, dass der Wegzieh-Trend gestoppt ist und wieder mehr Menschen in die Uhlenköperstadt kommen als gehen, am Donnerstag die Meldung, dass drei alte und ausgediente Geschäftsgebäude in der Gudesstraße weichen und stattdessen ein namhaftes Einzelhandelsobjekt errichtet wird und heute die Verkündung, dass erste Ideen und Vorschläge auf dem Tisch liegen, Marktcenter und Innenstadt zu verzahnen.

Anders ausgedrückt: Ob Norden (hochwertiger Wohn- und Geschäftsneubau am ehemaligen Standort des Uelzener Hofes), Süden (Marktcenter) oder Osten (moderner Einzelhandelskomplex am Eingang der Gudestraße) – aus drei der vier Himmelsrichtungen sprudeln Innovationen und Initiativen in die Uelzener City. Richtung Westen muss an dieser Stelle nicht geschaut werden – dort steht mit dem Modehaus Ramelow ein absoluter Leistungsträger, mit dem Uelzen nachhaltig und zuverlässig punktet. Kein Zweifel – die Innenstadt putzt sich mächtig heraus, um demografischer Entwicklung, Kundenwünschen und Konkurrenzsituation zu anderen Städten zu trotzen. Das ist gut so und nötig. Versäumnisse müssen und werden schnellstens nachgeholt. Die Zeiten, als sich Verantwortliche aus Politik, Verwaltung und Einzelhandel auf längst verwelkten Lorbeeren ausgeruht haben, gehören der Vergangenheit an. Das mag für den Einen oder Anderen in der Innenstaft unbequem und schmerzlich sein. Doch letztendlich ist der Wandel alternativlos.

Jetzt gilt es, neben den begonnenen baulichen und planerischen Aktivitäten am Image der Stadt zu arbeiten. Wie sagte es in dieser Woche der erste Stadtrat Jürgen Markwardt: „Für die Uelzener ist das Glas immer halbleer und sogar zwei Schlucke weniger.“ In der Tat: In keiner vergleichbaren Stadt reden die Einwohner so schlecht über ihre eigene Heimat. Das gehört abgestellt. Sofort. Tut auch garantiert nicht weh.

Von Andreas Becker

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