Carsharing, Privatauto oder Mietwagen – womit fahren Sie besser?

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In der Stadt gibt es viele Carsharing-Stationen. Auf dem Land ist ein Privatauto oft unverzichtbar.

Wenn Sie heutzutage mobil und unabhängig sein wollen, haben Sie die Wahl: Entweder Sie legen sich ein eigenes Auto zu, Sie mieten einen Wagen oder teilen sich das Fahrzeug. Mit welcher Alternative Sie am günstigsten fahren, lesen Sie hier.

Carsharing für Stadtmenschen

 Beim Carsharing teilen Sie sich ein Auto mit anderen. Das geht zum Beispiel mit Freunden oder Nachbarn. In vielen deutschen Städten gibt es aber auch Firmen und Vereine, die diesen Dienst anbieten. Wer dort Mitglied ist, kann sich stunden- oder tageweise Autos ausleihen.

Die Autos stehen meist über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Per Internet  finden Sie den nächsten freien Wagen, registrieren sich und können innerhalb weniger Minuten losfahren. Die Leihgebühr bezahlen Sie mit der Kreditkarte. Abgerechnet wird meist nach Zeit und den gefahrenen Kilometern.

Carsharing ist praktisch . Sie brauchen sich um fast nichts zu kümmern. Reparaturen, Ölwechsel, Waschen, Winterreifen, oft auch Tanken – das alles erledigt der Anbieter. Die Autos sind häufig neu, selten älter als vier Jahre. Außerdem steht Ihnen eine breite Auswahl zur Verfügung. So haben Sie für jede Fahrt das passende Auto: den Kompakt¬wagen für Einkäufe, das Cabrio für den Ausflug ins Grüne und den Van, wenn die ganze Familie Platz haben muss.

Privatauto für Pendler

 Zwar gibt es inzwischen bundesweit mehr als hundert Carsharing-Anbieter, dennoch ist das Privatauto bequemer. Sie wissen immer, wo Sie es abgestellt haben und müssen nicht erst im Internet nach einem passenden Fahrzeug suchen. Außerdem ist es jederzeit verfügbar.

Wer also auf Zuverlässigkeit angewiesen ist – etwa für den täglichen Arbeitsweg– sollte sich für ein eigenes Auto entscheiden. Vor allem wenn Sie in einer ländlichen Region oder Kleinstadt  wohnen, ist das Carsharing-Modell ungeeignet. Die nächste Carsharing-Station ist oft schlichtweg zu weit entfernt. Auch Vielfahrer nehmen besser ein Privatauto. Ab 11.250 Kilometern pro Jahr rechnen sich die Kosten.

Suchen Sie als Privatauto am besten nach einem jungen Gebrauchtwagen  mit wenig Kilometern auf dem Tacho. Der Wertverlust ist nicht mehr ganz so hoch wie bei einem Neuwagen, trotzdem fallen in der Regel noch keine größeren Reparaturen an. Wenn Sie bar zahlen, haben Sie gute Chancen, beim Preis zu verhandeln. Fehlt das Geld gerade auf Ihrem Konto, ist ein günstiger Autokredit oft eine Option.

Mietwagen auf Reisen

Wenn Sie für einen mehrtägige Ausflug oder auf Urlaubsreisen  ein Fahrzeug brauchen, greifen Sie auf einen Mietwagen zurück. Das kommt Sie meist günstiger als Carsharing – vor allem, wenn Sie viele Kilometer zurücklegen. Sie zahlen nämlich einen Festpreis. Zudem schonen Sie Ihr Privatauto.

Die meisten Autovermietungen haben zudem Filialen in vielen großen Städten. So können Sie mit dem Leihwagen von München nach Berlin fahren und ihn dort einfach abgeben. Das ist vor allem interessant, wenn Umzüge oder größere Transporte  anstehen. Ein gemieteter Lieferwagen bietet Platz für alle Möbel und Sie müssen ihn nicht mehr zurückbringen.

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