Buschig oder schlank, ...

. . . weich oder stachelig – die Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum wird wenige Tage vor Heiligabend wieder zur Philosophie.

Während unser Mann jedes Jahr die wenig nadelnde Variante mit den abgerundeten Nadeln bevorzugt, steht seine bessere Hälfte auf die harzenden und nach Wald riechenden Exemplare. . . da sind Diskussionen vorprogrammiert. Am vergangenen Wochenende waren die beiden darum auf erster Erkundungstour: Das Angebot sichten, bevor man sich auf das Streitgespräch einlässt. Sehr beruhigend: Nicht nur Uhlenköper und seinen Begleiter scheint die Frage des perfekten Baumes jedes Jahr auf eine harte Probe zu stellen – wer Streitkultur in Vollendung erleben möchte, der mische sich unter den Tannenbaumverkauf. Da plädieren Männer für die größte Edeltanne, um damit vor Freunden und Familie angeben zu können. Kleine Mädchen fragen, welcher Weihnachtsbaum wohl der Hauskatze am besten gefällt und Frauen ziehen beim Anblick erster Harzspuren und dem Gedanken an den neuen Teppich die Augenbraue hoch. . . Und als wenn Faktoren wie Geschmack und Gewohnheit die Entscheidung nicht schon schwer genug machen würden, spielt dann auch noch das grundsätzliche Weihnachts-Problem in die Debatte hinein: Die allgemeine Sentimentalität und Emotionalität zum Fest, analysiert der.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare