Des Bürgers Freud...

. . .

ist des Kämmerers Leid – so etwa kann man wohl die Gefühlslage von Norbert Gugel beschreiben, der gewissermaßen „Herr über die Finanzen“ beim Landkreis ist und in diesen Wochen auf diversen Ausschusssitzungen erklären muss, wie der Kreis das denn nun hinbekommen will mit dem ausgeglichenen Haushalt und dem Abbau der restlichen Schulden. Eine willkommene Einnahmequelle sind da die Blitzer an den Straßen des Kreises, die ja bekanntlich primär aus Gründen der Verkehrsprävention aufgestellt wurden. Dass die Einnahmen nur so sprudeln, sei nur ein angenehmer Nebeneffekt, wird die Verwaltung nicht müde zu betonen. Blitzer-Primus ist der Starenkasten zwischen Uelzen und Kirchweyhe. Und das behagt dem Kämmerer gar nicht. Denn bald soll bekanntlich die Kirchweyher Umgehung gebaut werden –und dann ist dieses Radargerät überflüssig. Denn die dortige Kreuzung wird durch einen Kreisverkehr ersetzt. Und durch so einen Kreisel wird erfahrungsgemäß nicht so sehr gerast. Er freue sich natürlich für die Anwohner über den Bau der Umgehungsstraße, betont der Kämmerer – aber da ist dann eben noch die Schattenseite, der wegbrechende Blitzer-Gelder auf dieser Strecke. Uhlenköper selbst sieht dieses Problem eigentlich nicht. Denn ohne Frage wird die findige Kreisverwaltung einen neuen Standort ausfindig machen, der zum einen ein zu entschärfender Gefahrenpunkt ist und bei dem zum anderen das Geld nur so sprudelt. Da hat keinen Zweifel der.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare