A39 bleibt für Hannover wichtig...

bo Wittingen/Lüneburg. Gehört die A39 nicht mehr zu den Zukunftsprojekten der Landesregierung? Diese Hoffnung hegt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen den Bau der Autobahn – doch das Wirtschaftsministerium in Hannover hat diesen Hoffnungen bereits den Wind aus den Segeln genommen, es bleibt demnach wohl bei einem frommen Wunsch der Kritiker im Sommerloch.

Hintergrund ist der jetzt veröffentlichte Nachhaltigkeitsbericht der Landesregierung. Dort, so argumentiert Dachverbands-Sprecher Eckehard Niemann, gebe es ein ganzes Kapitel über die geplante Küstenautobahn A22, aber kein Wort über die A39. Seine Schlussfolgerung: Die A22-Lobby habe sich gegenüber den A39-Befürwortern durchgesetzt, die A39 zähle offenbar nicht zu den niedersächsischen Zukunftsprojekten.

Doch das sieht man in Hannover anders: "Das Gegenteil ist der Fall", sagte gestern auf IK-Nachfrage der Sprecher des Wirtschaftsministeriums, Andreas Beuge. Im Nachhaltigkeitsbericht habe man lediglich "beispielhafte Themen aufgegriffen". Die A39 sei aber selbstverständlich weiterhin auf der Agenda und gelte wegen ihrer logistischen Bedeutung für Niedersachsen als unverändert wichtiges Projekt.

Erschienen: 11.08.2006: IK / 186 / Seite:8

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