Feuerwehren in Ochtmissen und Melbeck gefordert

Zwei Brände in der Region Lüneburg: Ein Todesopfer (29)

ds/pm Lüneburg. Zu zwei folgenschweren Bränden kam es heute Nachmittag in der Region Lüneburg. Bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Ochtmissen gab es ein Todesopfer.

Gegen 15.20 Uhr wurden der Polizei und der Feuerwehr ein Küchenbrand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Imkerstieg in Ochtmissen gemeldet. Insgesamt 18 Bewohner sind aktuell in dem Gebäude gemeldet, so dass Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mit einer Vielzahl von Einsatzkräften ausrückten. 

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war die Wohnung bereits total verqualmt, so dass die Feuerwehr unter Atemschutz den leblosen 29 Jahre alten Bewohner aus dem Haus holen musste. Reanimationsmaßnahmen des Notarztes verliefen ohne Erfolg, so dass nur noch der Tod des jungen Mannes festgestellt werden konnte. Aktuell gehen die Ermittler der Spezialisierten Tatortgruppe der Polizei davon aus, dass der junge Lüneburger in der Küche der Wohnung den Herd betrieb und aufgrund möglicherweise gesundheitlichen Problemen zusammenbrach und unabhängig von dem Brand (Qualm) verstarb. Die weiteren Ermittlungen der Polizei dauern an. In der betreffenden Wohnung entstand ein Sachschaden von einigen tausend Euro.

Weiteres Feuer in Melbeck

Das brennende Einfamilienhaus in Melbeck.

Bereits gegen 14.20 Uhr war es Am Rischpool in Melbeck zum Brand im Zimmer eines Obergeschosses eines Einfamilienhauses gekommen. Auch dort waren eine Vielzahl von Einsatzkräften von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr im Einsatz. Alle Bewohner des Wohngebäudes konnten dieses unversehrt verlassen. Trotz des schnellen Einsatzes insbesondere der Feuerwehr entstand erheblicher Sachschaden insbesondere im Obergeschoss des Gebäudes. Dieser wird aktuell auf gut 150.000 Euro geschätzt. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Rubriklistenbild: © dpa

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