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WTG und TSV Bienenbüttel richten Sommerfest aus

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Von: Jannis Wiepcke

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Badewannen-Rikscha in der Bienenbütteler Bahnhofsstraße
In der Badewannen-Rikscha wurden einige Besucher des Sommerfestes durch die Bahnhofsstraße kutschiert. © Monika Buhr

Beim erstmalig stattfinden Sommerfest in der Bienenbütteler Bahnhofsstraße gab es für die Besucher am Sonnabend allerhand zu erleben. Attraktionen wie die Badewannen-Rikscha oder die Ping-Pong-Schussanlage sorgten für einen regen Zulauf und zufriedene Gesichter bei den Veranstaltern.

Bienenbüttel - „Seit heute morgen haben wir hier volles Haus“, sagte Hermann Alps, Abteilungsleiter Tischtennis vom TSV Bienenbüttel. Gemeinsam mit der WTG hatte der Verein zum ersten Mal das Sommerfest in der Bahnhofsstraße organisiert und gehofft, dass es ein Erfolg wird. Am Sonnabend spielte sogar das Wetter mit und viele Highlights verführen zum Ausprobieren.

Der Niedersächsische Tischtennisverband hatte kleine Platten mit noch kleineren Schlägern für kleine Anfänger dabei. Moritz und sein Papa ließen sich von der Ping-Pong-Schussanlage begeistern. „Da muss man sich konzentrieren, die Bälle kommen ganz schön schnell“, merkte der Papa sofort, der vor rund 25 Jahren regelmäßig Tischtennis gespielt hat. Dazu unterhielt das Duo „Parieste“ mit Country-Songs, die die Zuschauer mitsingen ließen.

Der achtjährige Jonas probierte sich gleich nebenan im Torwandschießen, das Opa und Papa vorgemacht hatten. Die Zwillinge Lasse und Luis aus Bad Bevensen waren von einer blauen Hüpfburg fasziniert. Ava und Schwester Lieke stöberten im Bücherangebot vom Hilfsverein „Bienenbüttel Hand in Hand“.

Wir haben einen absolut tollen Zulauf“, bestätigte Nadine Kröger vom Verein. Sehr erfreut waren die Vereinsmitglieder auch vom Zulauf der Ukrainer. In der Markthalle lud ein Kinderzirkus mit Seil zum Balancieren ein. Oldtimer-Fan Helmut Jünemann hatte einen alten Deutz auf Hochglanz poliert und bot Fahrten um den Ortskern an. Eine Pause konnte er sich dank nicht enden wollender Nachfrage nicht gönnen. Die Markthalle überraschte die Besucher des Sommerfestes mit einer Badewannen-Rikscha. Gegenüber durfte gedartet werden.

Am Stand der Feuerwehr wurde das Demo-Rauchhaus vorgeführt. Natürlich gab es auch feuerrote Luftballons, einen Bastelbogen für ein Feuerwehr-Fahrzeug und einen „Kinderfinder“. Im Brandfall weist er unten an die Tür geklebt den schnellsten Zugang zu den Kinderzimmern. Fotos von Mandalas, die bei der Kita St. Michaelis aus Steinen, Muscheln, Zapfen oder Blüten arrangiert werden konnten, schmücken ab Anfang Juli die Kirche.

Mit dem „Tadellos in Ordnung-Blues“ bestätigte das Trio „Bluesbüttel“ dann musikalisch den Eindruck der Besucher: Das erste Sommerfest in der Bahnhofsstraße ist rundum gelungen.

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