Teilstück bei Bienenbüttel ist nach Fräsarbeiten wieder befahrbar / Neue Asphaltschicht aufgetragen

Wieder freie Fahrt auf der B 4

Seit gestern Nachmittag rollt der Verkehr wieder ohne Behinderungen und Baustellenampel. Die Baumaßnahmen sind abgeschlossen. Prüfer der Straßenbehörde werden demnächst die Deckschicht nochmal unter die Lupe nehmen. Foto: Ph. Schulze

Bienenbüttel. Autofahrer, die auf der Bundesstraße 4 bei Bienenbüttel unterwegs sind, werden sich freuen.

Denn sie brauchen auf dem Streckenabschnitt zwischen der Einmündung nach Neu-Steddorf und der Kreisstraße 1 in Richtung Waldbad nicht mehr vor einer Baustellenampel auf grünes Licht warten. Seit gestern Nachmittag rollt der Verkehr wieder, ohne Behinderungen und Einschränkungen.

Zuvor hatten Bauarbeiter der Firma Pasemann aus Knesebeck in den vergangenen sieben Tagen Fräsarbeiten vorgenommen (die AZ berichtete). Bereits zum zweiten Mal mussten Arbeiter ausrücken und eine Deckschicht aus Asphalt auf die Tragschicht der Fahrbahn aufbringen. „Im Sommer hat die Firma den Auftrag nicht mängelfrei ausgeführt“, erklärt Jürgen Rentsch, Fachbereichsleiter bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg.

Laut Aussagen von Rentsch habe die Firma bei der ersten Baumaßnahme ein Mischgut verwendet, das zu offenporig war. Dort hätte Wasser eindringen können, das im Winter gefroren wäre und Schlaglöcher verursacht hätte, beschreibt Rentsch die Konsequenzen. Mitarbeitern der Behörde seien diese Mängel nach einer Prüfung aufgefallen. „Daraufhin musste die Baufirma auf eigene Kosten die alte Asphaltschicht abfräsen und eine neue auftragen“, erklärt Rentsch. Das ist jetzt geschehen.

Die Baufirma sehe bei sich selber nicht die Schuld, wie ein Bauleiter gegenüber der AZ sagt. „Wir sind Auftragnehmer.“ Das Material werde durch einen Zulieferer gebracht. „Die Zusammensetzung des Asphalts ist nicht richtig gewesen“, sagt der Bauleiter.

Dirk Möller, Sprecher der Baubehörde in Lüneburg hofft, dass die Zusammensetzung dieses Mal richtig ist. „Ich glaube, dass keine weiteren Probleme auftreten werden.“ Um sicher zu gehen, werden Mitarbeiter der Behörde kurz nach dem Einbau der neuen Asphaltschicht nochmals die Zusammensetzung, zum Beispiel auf Dichte, prüfen.

Hans-Joachim Neuber, ein Mitarbeiter der Baufirma hat nach den Abgeschlossenen Arbeiten keine Bedenken. „Es ist alles gut gelaufen“, erklärt er gegenüber der AZ. Zu diesem Fazit kommt auch Möller. Er glaubt, dass die Arbeiter nicht nochmal ausrücken müssen.

Von Volker Althoff

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