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„Wichtig ist Vertrauen“

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Von: Lars Lohmann

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Mareike Ruschmeyer ist die neue ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte Bienenbüttels. Sie will sich unter anderem für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie einsetzen. Foto: Lohmann
Mareike Ruschmeyer ist die neue ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte Bienenbüttels. Sie will sich unter anderem für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie einsetzen. © Lohmann

Bienenbüttel. Den Wiedereinstieg nach der Elternzeit, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie dort will Bienenbüttels neue Gleichstellungsbeauftragte Mareike Ruschmeyer einen Schwerpunkt ihrer Arbeit setzen.

„Gleichzeitig will ich auch Ansprechpartner für alle Frauen sein, die nicht wissen, an wen sie sich wenden können. Dabei ist gegenseitiges Vertrauen sehr wichtig“, so die 36-Jährige. Sie werde zwar nicht immer selbst helfen können, aber durchaus Tipps geben können, wo entsprechende Hilfe gefunden werden kann.

„Ich bin zu meinen Wurzeln zurückgekehrt und möchte der Gemeinde etwas zurückgeben. Denn wir wollen hier alt werden“, sagt Mareike Ruschmeyer über ihre Beweggründe, das Ehrenamt zu übernehmen. Sie sei in Bienenbüttel aufgewachsen und habe zwischenzeitlich in Lüneburg gelebt und sei gerade erst mit ihren Lebensgefährten nach Bienenbüttel zurückgekehrt. „Als ich dann die Anzeige gesehen habe, dass die Gemeinde eine ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte sucht, habe ich mich beworben“, berichtet Mareike Ruschmeyer.

Ihrer neuen Aufgabe will die gelernte Floristin, die in Lüneburg arbeitet, vor allem an ihren freien Tagen nachgehen. Mindestens einen Tag in der Woche wolle sie ihrem Ehrenamt widmen. „Das ist sicherlich erst mal Learning by Doing für mich“, sagt Mareike Ruschmeyer. Sie habe in diesem Bereich zwar noch keine Erfahrungen gesammelt, aber werde in ihre Aufgabe sicherlich hineinwachsen. So verfüge sie etwa über ein gutes Einfühlungsvermögen. Zudem gebe es auch Weiterbildungsangebote der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises, die sie nutzen wolle und sie befinde sich im ständigen Austausch mit der Bienenbütteler Verwaltung sowie anderen Gleichstellungsbeauftragten.

„Wir sind als Frauen nicht dazu geschaffen, nur zu Hause zu bleiben“, sagt Mareike Ruschmeyer. Deshalb sei es wichtig und eines ihrer Hauptanliegen, den Übergang von Elternzeit in den Beruf leichter zu gestalten. Dort würden Mütter häufiger vor Problemen stehen. Etwa wenn das zweite Kind nicht im gleichen Kindergarten wie das ältere angemeldet werden kann oder eine Betreuung für den Nachmittag nach der Schule organisiert werden muss. Dafür wolle sie sich einsetzen.

Dass die Leute Interesse an ihrer neuen Aufgabe hätten, zeigten die Rückmeldungen aus dem Dorf und im Geschäft. Sie werden häufig darauf angesprochen.

Von Lars Lohmann

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