Arbeiten im Kuhlfeld haben begonnen

Wellbruch II auf Zielgerade: Der Endausbau ist in vollem Gange

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Der Endausbau im Neubaugebiet Wellbruch II ist in vollem Gange. Ursprünglich waren die Arbeiten schon für den vergangenen Mai geplant.

Steddorf – Die Baumaschinen rollen durch Steddorf. Der Endausbau für das Neubaugebiet Wellbruch II ist in vollem Gange und auch die Erschließung des benachbarten Baugebiets Kuhlfeld läuft bereits.

Während im Wellbruch die ersten Borde gesetzt werden, türmen sich auf dem Kuhlfeld Erdaushub und Rohre für die Erschließungsarbeiten.

Der Endausbau des Baugebiets Wellbruch II sollte ursprünglich bereits im Mai beginnen. Der Hauptgrund für die Verzögerung war der erst im Mai genehmigte Haushalt der Einheitsgemeinde. Vor der Genehmigung durch den Landkreis konnten vonseiten der Gemeinde keine Aufträge an Baufirmen vergeben werden.

Geplant sind im Baugebiet Wellbruch II Straßen mit Pflasterung, wobei die Fahrbahn in Hellgrau gehalten ist und die Auffahrten in Anthrazit. Stellplätze für Autos wird es nur entlang einer Seite des Dr.-Kirschke-Wegs geben – insgesamt sind es zwölf. Auf der gegenüberliegenden Seite sind Sickermulden für das Regenwasser vorgesehen. Die Stichstraßen in den Dr.-Kirschke-Weg sind mit fünf Metern nicht breit genug für weitere Stellplätze. Da die Straßen zudem als Sackgassen geplant sind, können dort auch keine Müllfahrzeuge verkehren. Daher werden am Dr.-Kirschke-Weg auch Mülltonnenstellplätze geschaffen.

Die Vermarktung der Baugrundstücke gegenüber dem Wellbruch II auf dem Kuhlfeld ist notwendig, weil der Haushalt 2019 durch die außerordentlichen Erträge aus dem Verkauf der Flächen ausgeglichen werden soll. Diese schreitet nach Angaben von Bienenbüttels Bürgermeister Dr. Merlin Franke gut voran. Es gebe viele Interessenten für die 56 Bauplätze im Kuhlfeld.

Und auch die vom Landkreis geforderte fristgerechte Umlagerung des Bodenaushubs ist inzwischen erfolgt. Teile der gelagerten Erde, rund 1500 Kubikmeter, wurden wieder ins Baugebiet gefahren, um dort zum Beispiel Mulden zu verfüllen. Der größere Teil von 2000 Kubikmetern wurde auf landwirtschaftlichen Flächen verteilt.

VON LARS LOHMANN

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