Evakuierung und Sperrungen

Wegen Blindgänger-Entschärfung in Lüneburg gibt es heute starke Beeinträchtigungen

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Für die Evakuierung zweier Blindgänger im Lüneburger Stadtteil Wilschenbruch werden heute diverse Straßen gesperrt und rund 1300 Menschen evakuiert.

Lüneburg. Im Lüneburger Stadtteil Wilschenbruch wurden, wie berichtet, zwei Blindgänger gefunden. Stadtverwaltung, Polizei, Rettungsdienste und andere Beteiligte haben jetzt den Zeitplan für die anstehende Evakuierung festgezurrt. Sie startet am heutigen Mittwoch, 13. September, bereits um 8.30 Uhr.

Die betroffenen Straßen und die zugehörige Karte mit den 500-Meter-Radien sind veröffentlicht, unter anderem auf der städtischen Homepage (www.hansestadtlueneburg.de). Ausweichquartier für alle, die nicht wissen, wo sie sich bis zum Abschluss der Evakuierung sicher aufhalten können, ist ab 8.30 Uhr das St.-Stephanus-Gemeindezentrum in Lüneburg-Kaltenmoor. Ab 8.30 Uhr fahren Sonderbusse dorthin.

„Da es sich um zwei Blindgängerfunde handelt, die nacheinander abgearbeitet werden sollen – zunächst am Drosselweg, dann auf der Wiese nahe der Amselbrücke – ist die Vorgehensweise ein wenig anders als sonst“, kündigt Lüneburgs Sprecherin Suzanne Moenck an. Die Evakuierung im gesamten Bereich beginnt ab 8.30 Uhr. „Die Polizei wird nach und nach überprüfen, dass zunächst der 500-Meter-Radius um den Fundort Drosselweg geräumt ist“, so Moenck. „Sobald dieses sichergestellt ist, wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst dort an die Arbeit gehen und später den zweiten Fundort angehen.“

Für die betroffenen Bewohner im Roten Feld heißt das, dass sie nicht zwingend um 8.30 Uhr ihre Häuser und Wohnungen räumen müssen, sondern noch ein wenig länger Zeit haben. Je nachdem, wie die Arbeiten fortschreiten. „Fakt ist: Je früher die Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Straßen ihre Häuser räumen, desto eher können Polizei und Kampfmittelexperten an die Arbeit gehen“, betont die Sprecherin der Stadt Lüneburg. Betroffen von der Evakuierung sind annähernd 1300 Personen.

Die Willy-Brandt-Straße bleibt zunächst am Morgen für den Berufsverkehr noch geöffnet. Ab 8.30 Uhr soll möglichst niemand mehr in die betroffenen Bereiche Wilschenbruch, südliches Rotes Feld und süd-westliches Schäferfeld hineinfahren. Schulen und Kitas fallen aus, die Sportanlage des MTV Treubund an der Uelzener Straße wird gesperrt, und auch die Ilmenau und Waldgebiete im Tiergarten und am Bockelsberg sind nicht zu betreten. Die Polizei wird die Waldwege kontrollieren und beispielsweise Radfahrer gegebenenfalls wieder zurückschicken.

Das Bürgertelefon der Hansestadt ist für weitergehende Fragen unter der Rufnummer (04131) 309-3100 besetzt, heute Morgen schon ab 6 Uhr und dann bis zum Ende der Evakuierung.

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