Rohrstorf: Landkreis baut Wartefläche für Schulkinder

Warten ohne Angst

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Mehr als eineinhalb Jahre forderte Monika Schmiedekind eine Bushaltestelle mit Wartefläche für ihre Kinder: Nun sind die Behörden tätig geworden.

Himbergen-Rohrstorf. Monika Schmiedekind kann wieder ruhiger schlafen. Der Grund: An der Kreisstraße  4 ist auf Höhe Rohrstorfs, einem Ortsteil von Himbergen, eine Bushaltestelle. Mehr als eineinhalb Jahre hatte die 35-Jährige für die Wartefläche gekämpft.

Denn ihre beiden sieben und acht Jahre alten Söhne müssen jeden Tag auf dem Weg zur Schule an der Kreisstraße 4 auf ihren Bus warten – bisher rauschten die Autofahrer in der 100er-Zone direkt an den Jungen vorbei, die ohne Haltefläche, direkt neben dem Straßengraben standen.

„Das war eine sehr unglückliche Situation mit den Schulkindern. Sie sind aus dem Bus ausgestiegen und quasi direkt in den Graben gesprungen“, sagt auch ein Sprecher des Amtes für Straßenverwaltung des Landkreises Uelzen, das nun tätig wurde. Direkt an der Kreisstraße wurde eine sechs mal zwei Meter große Wartefläche gebaut. „Ich bin wirklich froh, dass die Kinder jetzt nicht mehr auf der Straße warten müssen“, kommentiert die erleichterte Mutter. Ganz zufrieden ist Monika Schmiedekind bei aller Freude mit der gefunden Lösung aber nicht: Die 100er-Zone, die nur wenige hundert Meter zwischen Rohrstorf und Himbergen gilt, sei überflüssig und ein Bushaltestellenschild sei an der neuen Haltefläche noch nicht aufgestellt worden, was im Alltag zu Problemen führt: „Manchmal fahren die Kinder nicht mit dem Schulbus, sondern mit dem Linienbus – zum Beispiel nach der sechsten Stunde. Einigen Busfahrern ist die neue Haltestelle noch nicht bekannt und von Weitem sieht die Wartefläche wie ein normaler Parkplatz aus.“

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