Kinderferienbetreuung in Bienenbüttel: Von selbst gebauten Tipis bis zum Besuch der Feuerwehr

Mit viel Spaß und Fantasie

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Pauline Blankenburg und Nils Brandt betreuen zurzeit zehn Kinder bei der Ferienbetreuung in der Bienenbütteler Ilmenauhalle. Es waren aber auch schon mal 17.

Bienenbüttel. Auch schlechtes Wetter kann ihnen die Laune nicht verderben. Dann spielen die zehn Kinder, die zurzeit in der Bienenbütteler Ferienbetreuung betreut werden, halt Mensch ärgere dich nicht, Schach oder klettern in ihre selbst gebauten Höhlen aus Pappkarton.

„Schlechtes Wetter ist eher schwierig, weil wir ansonsten immer viel draußen unterwegs sind“, sagt Nils Brandt, der zusammen mit Pauline Blankenburg und Florian Benecke die Ferienbetreuung für die Gemeinde übernimmt. So sei etwa eine geplante Wasserschlacht buchstäblich ins Wasser gefallen. Bei gutem Wetter seien die Kinder viel im Wald unterwegs und hätten etwa Tipis selbst gebaut. Was vor allem der kleinen Sofia Spaß gemacht hat. „Mir hat auch gefallen, dass wir Eisessen waren, so viele Bastelsachen haben und in der Turnhalle die Matten hatten“, zählt sie weiteren Highlights auf. Es sei gut, dass sie mitentscheiden können, was sie machen wollen und dass sie mit zum Einkaufen genommen wurden.

„Uns ist wichtig, dass die Kinder mitbestimmen, was gemacht wird“, sagt Brandt. Zwar lege man sich immer ein Grundgerüst für den Tag zurecht, aber das sei nur Orientierung. „Meistens machen wir dann das, worauf die Kinder Lust haben“, so der gelernte Erzieher. So hätten zunächst nur ein paar Kinder kleine Papierschiffchen gebastelt und dann hätten alle darauf Lust bekommen und mitgemacht. Als die Schiffchen fertig waren, seien sie auf einem Bach ausgesetzt worden.

„Wir bemühen uns immer, ein Highlight in der Woche zu setzen, weil die meisten Kinder nur eine oder zwei Wochen bei uns sind“, sagt Brandt. Momentan werden zehn Kinder in der Ilmenauhalle betreut. Es waren aber auch schon 17. Zu den Highlights gehörten neben dem Bau eines Tipis im Wald und einer Kinderdisco auch der Besuch der Freiwilligen Feuerwehr inklusive Rückfahrt im Feuerwehrwagen. Die hat auch Niklas gefallen; „Das war einfach klasse.“

Von Lars Lohmann

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