Nach Körperverletzung und Belästigung von Minderjährigen

Nächste Verurteilung des Bienenbütteler Intensivtäters

Das Amtsgericht in Uelzen
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In einem zweiten Prozess wurde der Bienenbütteler Intensivtäter im Uelzener Amtsgericht noch einmal zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Monaten verurteilt.
  • Daniel Bieling
    VonDaniel Bieling
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Nach einer Verurteilung im Juni zu einer Freiheitsstrafe von 19 Monaten, stand der 35-jährige Intensivtäter aus Bienenbüttel jetzt erneut vor Gericht.

Waren es im ersten Prozess noch 71 Vorwürfe, hatte sich der Bienenbütteler jetzt „nur“ in drei Anklagepunkten im Uelzener Amtsgericht zu verantworten.

Angeklagt war er in einem Fall von vorsätzlicher Körperverletzung gegen einen nicht einmal zehn Jahre alten Jungen in Bienenbüttel sowie in zwei Fällen von sexueller Belästigung gegen eine Jugendliche und eine circa 20-Jährige während einer Zugfahrt.

Der Junge sagte im Zeugenstand aus. „Es hatte ihn damals schon belastet“, berichtet Richterin Claudia Hagemann, jedoch nicht nachhaltig. Für die Jugendliche habe die Mutter ausgesagt. Laut ihrer Schilderung war der Vorfall im Zug ein Grund, aus Bienenbüttel wegzuziehen, so Hagemann. Auch die dritte Geschädigte habe erklärt, seitdem nicht mehr in den Zug zu steigen.

Der Bienenbütteler wurde zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Monaten ohne Bewährung verurteilt. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig, da laut Hagemann Rechtsmittel gegen dieses sowie das erste Urteil aus dem Juni eingelegt wurden. Sollten die Rechtsmittel aufrechterhalten bleiben, wäre das Landgericht in Lüneburg die nächste Instanz für weitere Verhandlungen.

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