Improvisiertes Richtfest am neuen Wohnkomplex an der Lindenstraße

Über den Dächern von Bienenbüttel

Genießen den schönen Ausblick von der Dachgeschosswohnung des neuen Wohnkomplexes an der Lindenstraße in Bienenbüttel (von links): Bürgermeister Dr. Merlin Franke, Investor Frank Scheper und Architekt Jürgen Othmer.
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Genießen den schönen Ausblick von der Dachgeschosswohnung des neuen Wohnkomplexes an der Lindenstraße in Bienenbüttel (von links): Bürgermeister Dr. Merlin Franke, Investor Frank Scheper und Architekt Jürgen Othmer.

Bienenbüttel – Die 120 Quadratmeter große Dachgeschosswohnung im neuen Wohnkomplex an der Lindenstraße ist wahrscheinlich das „Sahnestück“. Das liegt vor allem an dem atemberaubenden Ausblick auf Bienenbüttel.

Rechter Hand liegt der alte Ortskern mit seinen roten Häusern und der markanten St. -Michaelis-Kirche. Links blickt man auf die Ilmenau-Auen, in die wunderschöne Natur.

Wichtiger Meilenstein erreicht

Eigentlich war ein großes Richtfest geplant, mit allen Beteiligten und natürlich den Eigentümern, doch die Corona-Pandemie machte diesem Ereignis einen Strich durch die Rechnung. Der bunte Richtkranz, der über dem Bau schwebt, weist darauf hin, dass hier ein Meilenstein erreicht worden ist. Ein Zeichen, dass das Projekt an der Lindenstraße vorangeht. „Wenn sich die Baukräne über Bienenbüttel drehen, finde ich das natürlich positiv. Das ist ein gutes Zeichen“, sagt Bürgermeister Dr. Merlin Franke anlässlich des improvisierten Richtfestes, bei dem der Investor Frank Scheper und der Architekt Jürgen Othmer dabei sind. Zum Wohnkomplex gehören drei Häuser und eine Tiefgarage mit 35 Stellplätzen. Die einzelnen Wohnungen vom Erdgeschoss bis zum Dach sind zwischen 52 und 147 Quadratmeter groß.

16 Wohnungen sind verkauft

Der Bau begann im Oktober 2019. Das Interesse an den Wohnungen war von Anfang an sehr groß, berichtet Investor Frank Scheper. „Noch sind sieben Wohnungen zu haben. 16 sind schon verkauft“, sagt er.

Auch während des kleinen Richtfestes arbeiten die einzelnen Gewerke fleißig weiter. „Es wird parallel in allen Geschossen gearbeitet, vom Erd- bis zum Dachgeschoss. Im Erdgeschoss ist der Putz fertig, jetzt geht es hier mit dem Estrich weiter. Im zweiten Obergeschoss sind die Elektrik und die sanitären Anlagen dran. So geht es sukzessive weiter, bis alles fertig ist“, freut sich Scheper. Noch sind viele Details mit den Eigentümern zu klären. „Es gibt Käufer, die gleich zwei Wohnungen erworben haben – die eine wollen sie vermieten, in die andere einziehen“, weiß Scheper.

Auch Bienenbütteler haben gekauft

Auch Bienenbütteler haben sich in dem Komplex eine Wohnung gekauft. „Die leben zum Beispiel allein in einem großen Haus in einem der kleineren Dörfer am Rande der Gemeinde. Im Alter haben sie sich für eine Wohnung im Kernort entschieden. Hier gibt es die Infrastruktur wie Ärzte oder Einkaufsmöglichkeiten“, so Scheper.

Der Investor hofft, dass in vier bis sechs Wochen mit dem Einbau der Böden begonnen wird. „Aber der erneute Corona-Lockdown macht es uns gerade nicht einfacher.“ Die Käufer überlegen schon, welche Fliesen sie nehmen oder wann die Küche eingebaut wird. „Ich denke, dass es im Februar oder März endlich so weit ist, dass die Ersten einziehen können.“  Auch wenn das etwas später wäre als geplant – der Ausblick aus dem Dachgeschoss entschädigt für alles.

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