Treffen mit Denkmalschutz: Kirchenmauer bleibt komplett / SPD will Infos zum Platzbedarf

Neues Pflaster – auch zum Parken

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Ein einheitliches Pflaster – mit farblichen Markierungen für Parkplätze – soll in der Straße Kirchplatz entstehen. Klar ist jetzt auch, dass die Kirchenmauer unangetastet bleibt.

Bienenbüttel. Die Mauer, die das Podest der St. -Michaelis-Kirche in Bienenbüttel umgibt, wird für eine Umgestaltung des Geländes um die Kirche nicht angerührt.

Das ist das Fazit, das Pastor Jürgen Bade als Vertreter der Kirche nach einem Treffen mit Mitarbeitern des Amtes für Denkmalschutz, des Amtes für Bau- und Kunstpflege sowie der Gemeindeverwaltung zieht. Ein Vorschlag, der für die Umgestaltung des Bereichs von der Kirchenkreuzung über die Straße Kirchplatz und die Bahnhofstraße bis zum Kreisel am Rathaus in der vergangenen Bauausschussitzung eingegangen war, hatte beinhaltet, dass die Mauer in Teilen eingerissen wird, um eine Art Platz zu schaffen.

Dieser Vorschlag ist damit vom Tisch. Ob er mit den beiden Denkmalschutzbehörden sowie mit der Kirche überhaupt zu vereinbaren gewesen wäre, war schon vorher fraglich. Fest steht nach dem Treffen mit den Behörden auch, dass es eine Rampe an der Nordseite der Kirche geben wird. Sie soll mit zur Kirchenmauer passenden Steinen eingefasst werden.

Keine Änderung gibt es daran, dass in der Straße Kirchplatz weiter geparkt werden soll. Zudem soll es, sagen Bade und auch Bürgermeister Dr. Merlin Franke, eine einheitliche Pflasterung in einem rötlichen, gerumpelten Stein geben. Parkplätze sollen dann farblich angezeigt werden.

Damit sind die groben, bisher noch ungeklärten Rahmenfragen für die Umgestaltung des Bereichs festgezurrt. Details werden jetzt mit dem Planungsbüro besprochen. „Dann wird es keine weiteren Veränderungen geben“, sagt Franke. Gegebenenfalls wären noch Änderungen im Detail möglich, „aber das Gros der Entscheidungen muss stehen, denn wir sind unter Zeitdruck“, so Franke mit Blick darauf, dass das komplette Vorhaben samt Kirchenkreisel bis September 2014 fertig sein muss, um Fördergelder zu sichern.

Von Kai Hasse

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