27 Jahre alter Täter vorläufig festgenommen

Streit in Lüneburger Wohnunterkunft: Mehrfach mit Messer zugestochen - Mann (40) schwebt in Lebensgefahr

In Lüneburg wurde ein 40-Jähriger schwer mit einem Messer verletzt (Symbolbild).
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In Lüneburg wurde ein 40-Jähriger schwer mit einem Messer verletzt (Symbolbild).
  • Mike Höpfner
    vonMike Höpfner
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Aktuell wegen versuchtem Totschlag ermittelt die Polizei nach einem eskalierten Streit in einer städtischen Wohneinrichtung, Beim Benedikt, in Lüneburg.

Lüneburg - Nach derzeitigen Ermittlungen hatte ein 27 Jahre alter Bewohner auf einen 40 Jahre alten Mitbewohner am Samstagnachmittag mehrfach mit einem Messer eingestochen.

Die beiden Männer bewohnen in der städtischen Wohnunterkunft getrennte Zimmer. Gegen 14.45 Uhr kam es dann vermutlich im Zimmer des Opfers zu einem Streit, wobei der Beschuldigte mehrfach mit einem Messer auf das Opfer einstach. Im Anschluss flüchtete der 27-Jährige aus der Unterkunft, konnte jedoch im Rahmen der Nahbereichsfahndung durch Polizeibeamte festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Der 40-Jährige erlitt mehrere Stichwunden, unter anderem im Oberschenkel und Unterbauch und musste notoperiert werden. „Eine Lebensgefahr kann derzeit nicht ausgeschlossen werden“, so ein Polizeisprecher.

Noch in den Nachmittagsstunden übernahmen zusammen mit der Lüneburger Tatortgruppe auch Ermittler des Fachkommissariates Tötungsdelikte und Beamte des Erkennungsdienstes die Ermittlungen und Tatortarbeit. Dabei konnten auch Beweismitteln (u.a. ein Messer, sowie Täter- und Opferbekleidung) sichergestellt werden. Die weiteren Ermittlungen und Maßnahmen dauern an.

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