Verwaltung weist Kritik von Anwohnern an Spielplatz und aufgebauten Geräten zurück

Steddorfer waren mit im Boot

Die Verwaltung der Gemeinde Bienenbüttel weist die Kritik am neuen Steddorfer Spielplatz zurück. Bei der Auswahl der Geräte seien die Anwohner von Anfang an mit im Boot gewesen.
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Die Verwaltung der Gemeinde Bienenbüttel weist die Kritik am neuen Steddorfer Spielplatz zurück. Bei der Auswahl der Geräte seien die Anwohner von Anfang an mit im Boot gewesen.

Steddorf – Die ersten Klettertürme mit Rutsche und Hängebrücke stehen bereits auf dem Spielplatz am Wellbruchweg in Steddorf. In der Mitte des großzügigen Areals steht die 1,50 Meter große Spielkombination mit überdachtem Turm und Rutsche.

Dazwischen ist eine kleine Hängebrücke mit stabilen Seilen gespannt.

Die Gerüste von Karussell- und Doppelschaukel stehen bereits, ebenso wie die Federwippe. Auch wenn einige der geplanten Elemente wie Spielhügel, Sandbagger oder Sitzbänke noch fehlen – der von den Kindern der Wohngebiete Wellbruch II und Kuhlfeld sehnsüchtig erwartete Spielplatz nimmt Formen an (AZ berichtete).

Elternwünsche berücksichtigt

Im Zuge des Aufbaus der ersten Spielgeräte gab es einige wenige Anwohner, die die Frage aufwarfen, für welche Altersgruppe die Geräte geeignet seien. Eine Frage, die bei der Verwaltung auf Unverständnis stieß. „Die Anlieger waren in die Auswahl der Spielgeräte eng eingebunden und waren jederzeit informiert, welche Geräte aufgestellt werden“, erklärte Bürgermeister Merlin Franke. Auch Ortsvorsteher Andreas Meyer versteht die Kritik einiger Weniger nicht. „Die Gemeinde hat mit den Eltern zusammengearbeitet und die Wünsche wurden berücksichtigt. Ich finde die Kritik unberechtigt.“ Der Spielplatz am Wellbruch II ist tatsächlich für ältere Kinder ausgelegt. Im Wohngebiet Kuhlfeld werden zwei kleinere Plätze für die Kleinsten gebaut, selbstverständlich mit altersgerechten Möglichkeiten zum Spielen.

Diese Entscheidung wurde so getroffen, damit die Kleinen nicht die viel befahrene Steddorfer Straße überqueren müssen. „Wir wollten die Gefahr gerade für die Kleinsten minimieren“, sagt der Verwaltungschef.

Auch die Diskussion um den Zugang zum Spielplatz, der an einem reinen Fußweg liegt, ist für die Verwaltung der Gemeinde unverständlich. „Der Landkreis hat eine Zuwegung von der Steddorfer Straße aus wegen Sicherheitsbedenken abgelehnt“, erklärt Andreas Meyer.

Querungshilfe für mehr Sicherheit

Damit auch Kinder aus dem Kuhlfeld den Spielplatz gefahrlos erreichen können, wurde eine Querungshilfe gebaut, an der Autofahrer anhalten müssen. „Die Straße ist so weit einsehbar, dass Autofahrer schon frühzeitig erkennen können, wenn Menschen dort die Straße überqueren wollen“, sagt Ortsvorsteher Meyer.

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