Dorferneuerung, Erschließung und Endausbau sorgen auch für Sperrungen

Steddorf wird zum Bauzentrum

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Der Endausbau des Baugebiets Wellbruch II in Steddorf ist für dieses Jahr geplant. Außerdem stehen Dorferneuerung und Erschließung des Kuhlfelds an.

Steddorf – Die Steddorfer müssen sich in diesem Jahr auf mehrere Baustellen gefasst machen, die zum großen Teil parallel vonstattengehen werden.

Darauf wies jetzt Bauamtsleiterin Inga Heitmann auf der Sitzung des Bauausschusses hin. Neben der geplanten Neugestaltung der Steddorfer Ortsdurchfahrt wird auch der Endausbau im Baugebiet Wellbruch II und die Erschließung des neuen Baugebietes Kuhlfeld dieses Jahr erfolgen.

„Wir haben in Steddorf viel vor und das wird auch mit Belastungen verbunden sein“, sagte Inga Heitmann. Diese sollten aber so gering wie möglich gehalten werden. Fest steht schon, dass die Steddorfer Straße wahrscheinlich für eine Woche gesperrt werden muss, wenn in Höhe der geplanten Querungshilfe zwischen Wellbruch II und Kuhlfeld die Fahrbahndecke aufgebracht wird.

Dann wird der Verkehr aus dem Altdorf wahrscheinlich über einen Wirtschaftsweg nach Neu Steddorf geleitet. Bei den Arbeiten käme es vor allem auf eine gute Koordinierung zwischen den einzelnen Baustellen an.

Arnold Witthöft (SPD) zog hingegen in Zweifel, ob es sinnvoll ist, eine Querungshilfe zu bauen, wenn gleichzeitig noch schweres Gerät zur Erschließung in das neue Baugebiet Kuhlfeld fahren wird. Aus seiner Sicht sollte die Erschließung zunächst abgewartet und dann die Querung gebaut werden. Ansonsten sei die Planung aus seiner Sicht sehr gut.

„Aus meiner Sicht müssen wir es dieses Jahr umsetzen, wenn wir die Förderung haben wollen“, betonte Inga Heitmann. Dorferenuerungsplaner Martin Kilian vom Ingenieurbüro ITH Suderburg erklärte, dass die Arbeiten ohne Problem parallel vonstattengehen könnten.

„Wir werden uns von Alt Steddorf nach Neu Steddorf voranarbeiten“, erklärte er. So werde auch die Zeit der Straßensperrung so gering wie möglich gehalten. Um Schäden an Fahrbahn und Querungshilfe möglichst zu minimieren, soll der Trichter der Erschließungsstraße für das Kuhlfeld gleich endausgebaut werden. So könnten Absackungen an der Straße verhindert werden.

Für den Endausbau des Baugebiets Wellbruch II wird es zudem laut Inga Heitmann eine Anliegerversammlung geben. Die ersten vorbereitenden Arbeiten für die Erschließung des Kuhlfelds sollen zeitnah starten.

VON LARS LOHMANN

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