Start der Sanierung noch nicht abzusehen

Stark einsturzgefährdet: Brücke am Bienenbütteler Mühlenteich bleibt vorerst gesperrt

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Die marode Brücke am Mühlenteich ist seit Monaten gesperrt. Wann das Bauwerk instand gesetzt wird, ist noch nicht abzusehen.

Bienenbüttel – Seit knapp acht Monaten ist die Holzbrücke über den idyllischen Mühlenteich in Bienenbüttel gesperrt. Das Bauwerk ist so marode, dass es einsturzgefährdet ist. Einzelne Bohlen sind herausgebrochen.

Wann die Brücke in unmittelbarer Nähe der Bahnlinie wieder überquert werden kann, steht aber noch nicht fest.

Dr. Merlin Franke, Bürgermeister.

„Dazu kann die Verwaltung momentan noch keine Aussage treffen“, sagt Bienenbüttels Bürgermeister Dr. Merlin Franke. Nach der Genehmigung des Haushaltes würden die Planungen zurzeit im Rahmen der Prioritäten abgestimmt und vorangetrieben. Denn in der Gemeinde sind auch noch Projekte in der Pipeline wie der Umbau der Ortsdurchfahrt Steddorf im Rahmen der Dorferneuerung oder Sanierungsarbeiten an der Ilmenauhalle.

50 000 Euro hat die Gemeinde in den Haushalt 2019 gestellt, um die Brücke zu erneuern, Ob die Summe ausreichen wird, könne man erst im Rahmen der weiteren Planungen feststellen, sagt Franke. Auch ob Teile der Brücke ersetzt werden müssen oder ein kompletter Neubau nötig sein wird, kläre sich erst mit den weiteren Planungsschritten für die Sanierung des Bauwerks aus Holz. Zudem müssten noch etwaige Genehmigungen für die Arbeiten eingeholt werden.

Die Sperrung der Brücke am Mühlenteich im vergangenen November erfolgte im Zuge einer Sichtkontrolle aller gemeindeeigenen Brücken. Der Prüfer kam damals zu dem Ergebnis, dass die Standsicherheit der Brücke nicht mehr gegeben und das marode Bauwerk einsturzgefährdet ist.

Der Zustand der gesperrten Holzbrücke stellte für die Verwaltung damals aber keine Überraschung dar. Denn die Gemeinde hatte mit einer Sanierung gerechnet. Daher waren bereits im Haushalt 2019 insgesamt 50 000 Euro für die Sanierung der Brücke, die ein beliebter Weg für Fußgänger ist, vorgesehen.

VON LARS LOHMANN

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