CDU-Fraktion und Ratsherr Weigelt fordern Maßnahmen an Ebstorfer Straße

Ein Spiegel für mehr Übersicht

Bienenbüttel. Mit dem Umbau der Bahnhofsraße in Bienenbüttel hat sich ein großer Teil des Verkehrs – und das war auch so gewollt – auf die ausgebaute Ebstorfer Straße und ihre Verlängerung, die neue Ladestraße, verlagert.

Hier allerdings sind Situationen entstanden, bei denen zumindest nach Auffassung einiger Gemeinderatsmitglieder nachjustiert werden muss. So beantragt die CDU-Fraktion Bienenbüttels die Anbringung eines Verkehrsspiegel gegenüber der Einmündung des Mühlenweges in die Ebstorfer Straße. Und Thomas Weigelt (unabhängig) stellt den Antrag, den Kurvenbereich am Jugendzentrum umgehend umzugestalten.

• Zum Antrag der CDU-Fraktion: Weil während der vergangenen Ratssitzung, wie berichtet, Anlieger darauf aufmerksam gemacht hatten, dass der Einmündungsbereich Mühlenweg/Ebstorfer Straße unübersichtlich und damit gefährlich geworden ist, wollen die Christdemokraten nun, dass hier Abhilfe geschaffen wird. „Nach eingehender Prüfung und Begehung ist es der Wunsch der CDU-Fraktion, einen Verkehrsspiegel an der (...) Stelle – in diesem Falle entgegen der Empfehlung des befragten Verkehrsexperten – zu installieren“, heißt es in der Begründung des Antrags an die Verwaltung. Aus Sicht der CDU-Fraktion könnte die Situation dadurch „eindeutig verbessert werden“.

Wie berichtet, hatten auch Anlieger in besagter Ratssitzung einen solchen Spiegel gefordert, um einen besseren Einblick in die Ebstorfer Straße zu erhalten. Bürgermeister Heinz-Günter Waltje hatte dazu erklärt, dass man sich auf die Aussage von Experten verlasse – und die hätten von einem Spiegel abgeraten.

CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Merlin Franke stellt nach einem Ortstermin mit Mitgliedern der Fraktion fest: „Aus meiner Sicht kann durch einen solchen Spiegel auch die Sicherheit unserer Schulkinder gesteigert werden. Die Kosten für einen Spiegel liegen bei 400 bis 500 Euro und sind eine gute Investition in die Sicherheit der Bürger.“ Auch Udo Hinrichs, CDU-Ratsherr und stellvertretender Bürgermeister, sieht die Notwendigkeit zu handeln: „Die Hausecke versperrt die Sicht, und die Ausfahrt für Anwohner gestaltet sich als sehr schwierig, da die Motorhaube bereits auf dem Geh- und Radweg ist, bevor man diesen einsehen kann“, sagt er.

• Zum Antrag von Thomas Weigelt: An der erforderlichen Übersichtlichkeit mangelt es nach Auffassung des unabhängigen Ratsherrn auch im Kurvenbereich am Jugendzentrum. Das habe er aus Gesprächen mit Bürgern mitgenommen, sich aber auch selbst von der Situation überzeugen können, so Weigelt, dass hier eine Gefahr vorliege. Und die bestehe in der mangelnden Einsicht sowohl für Fußgänger und Radfahrer als auch für Kraftfahrzeugführer im Bereich des Überweges. „Weiterhin“, so Weigelt in seinem Antrag, „ist der Kurvenradius für den Fall, dass sich größere Fahrzeuge begegnen, zu klein bemessen. Dies mag zwar den Normen entsprechen, keinesfalls aber der Praxis. Hier besteht eine Gefahr für Leib und Leben.“

Als Lösung schlägt Thomas Weigelt vor, den Gefahrenbereich „umgehend optisch durch geeignete Zeichen oder andere technische Anlagen zu sichern“. Allerdings könne dies nur eine kurzzeitige Übergangslösung sein, bis „ein besser geeignetes Mittel zur Gefahrenabwehr“ gefunden ist. Aus Weigelts Sicht wäre dieser dauerhafte Erfolg dann sicher gestellt, wenn die Kurve durch die Fortführung des Fuß-/Radweges auf der rechten Seite (von der Ebstorfer Straße aus in Richtung Jugendzentrum gesehen) bis zur Marktstraße durchgeführt werde. Der Ratsherr beantragt deshalb auch, erforderliche Mittel für die Umgestaltung des Kurvenbereichs umgehend einzuleiten und für den Umbau Mitteln in den Haushalt 2012 einzustellen.

Von Ines Bräutigam

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