Kosten: 25.000 Euro

Sicherungsarbeiten an Decke der Ilmenauhalle beginnen: Noch drei Wochen gesperrt

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Das Spielfeld der Ilmenauhalle in Bienenbüttel wird noch für rund drei Wochen gesperrt sein. Dann sollen die Sicherungsarbeiten an der Hallendecke abgeschlossen sein.

Bienenbüttel – Drei Wochen werden sich die Sportler des TSV Bienenbüttel noch gedulden müssen, bis sie die Ilmenauhalle wieder für den Trainings- und Spielbetrieb nutzen können.

Auch die Grundschule Bienenbüttel wird nach den Osterferien noch ohne die für die Ganztagsbetreuung wichtige Halle auskommen müssen. Bis Mitte Mai werden voraussichtlich die Reparaturarbeiten am Hallendach dauern, teilt Bienenbüttels Bürgermeister Merlin Franke mit.

Geplant ist laut dem Verwaltungschef, die Decke im Bereich der Sporthalle mit einer „Unterstützung“ zu versehen. Die Arbeiten sollen noch diese Woche beginnen und in der 20. Kalenderwoche abgeschlossen sein. Dann sei auch wieder ein normaler Spielbetrieb in der Halle möglich, so Franke. In den vorigen Wochen seien die vorbereitenden Arbeiten wie die Sondierung und Klärung des Schadens gelaufen. Anschließend habe der Verwaltungsausschuss in einer extra anberaumten Sondersitzung die nötigen Mittel für die Arbeiten – die Summe beläuft sich auf rund 25 000 Euro – freigegeben. „Die Verwaltung hat hier binnen kürzester Zeit reagiert, und die Maßnahmen schnellstmöglich ausgeschrieben“, sagt der Verwaltungschef.

Die „Unterstützung“ für die Hallendecke ist notwendig geworden, weil nach einer Sondierungsöffnung durch einen Sachverständigen und dem Abgleich mit den alten Bauplänen der Halle festgestellt wurde, dass die mit Nägeln befestigten Hallenplatten einer zusätzlichen Sicherung bedürfen. Ursprünglicher Anlass der Sperrung der Halle und Prüfung der Hallendecke waren Wasserflecken im Bereich der Oberlichter über dem Spielfeld.

Nicht betroffen von der inzwischen mehrere Wochen andauernden Sperrung der Spielfläche der Ilmenauhalle sind laut dem Bürgermeister die Umkleidebereiche, die Räume der Schützengilde sowie Bistro und Café. „Diese können vollumfänglich genutzt werden“, so Franke.

VON LARS LOHMANN

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