Anklage wegen versuchten Mordes aus Heimtücke

Selbstmordversuch: Haus angezündet

Lüneburg – Vor der vierten großen Strafkammer des Landgerichts Lüneburg muss sich ab morgen 9.30 Uhr ein 24-jähriger Mann wegen versuchten Mordes aus Heimtücke verantworten.

Darüber hinaus wirft die Staatsanwaltschaft dem Angeklagten versuchte Brandstiftung mit Todesfolge sowie schwere Brandstiftung vor.

Der Mann habe – nachdem seine Frau sich von ihm getrennt hatte – versucht, sich selbst das Leben zu nehmen. Dafür habe er in dem Mehrfamilienhaus, in dem er wohnte, Feuer gelegt und sich in seine Dachgeschosswohnung zurückgezogen.

Ein anderer Bewohner des Hauses konnte jedoch das Feuer löschen, es wurde keiner der acht weiteren Hausbewohner verletzt. Der Angeklagte habe jedoch deren Tod billigend in Kauf genommen, so die Staatsanwaltschaft.

Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft, insgesamt sind sieben Verhandlungstage angesetzt.

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