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SEK-Einsatz: Nachbar in Lüneburg mit vermeintlicher Schrotflinte bedroht

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Von: Michael Koch

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SEK im Einsatz
Das SEK im Einsatz (Symbolbild) © Sebastian Peters/Blaulicht-News.de

Zu einer Bedrohungslage kam es in den frühen Morgenstunden des 18. November im Bereich der Lüneburger Weststadt.

pm Lüneburg - Ein 37 Jahre alter Bewohner eines Mehrfamilienhauses bedrohte einen Nachbar gegen 3.30 Uhr mit einer vermeintlichen Schrotflinte. Hintergrund war nach ersten Erkenntnissen, dass ein Nachbar bei dem 37-Jährigen klingelte, um sich über eine Ruhestörung durch zu laute Musik zu beschweren. Dieser wurde daraufhin durch den Verursacher mit einer Waffe bedroht, sodass er sich zurück in seine Wohnung flüchtete und die Polizei alarmierte.

Auf Ansprache durch die daraufhin ausgerückte Polizei reagierte der Verursacher nicht. Er verweigerte jegliche Kommunikation, sodass die Polizei in der Folge den Bereich sicherte und Spezialkräfte, unter andrem SEK und Verhandlungsgruppe in den Einsatz brachte. Beamte des Spezialeinsatzkommandos Niedersachsen überwältigten den alkoholisierten 37-Jährigen in der Folge in seiner Wohnung. Er blieb unverletzt und wurde für eine Blutentnahme zur Polizeidienststelle verbracht. In der Wohnung wurden zwei Anscheinswaffen aufgefunden, unter anderem eine echt aussehende Schrotflinte.

Bereits in der Vergangenheit fiel der Mann durch aggressives Verhalten auf. Die Ermittlungen wegen der Bedrohung dauern an.

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