Auch ein Säugling und ein 12-jähriges Kind unter den Opfern

Schwerer Unfall am Morgen: drei Fahrzeuge, drei Schwerverletzte

pm/mih Lüneburg. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Montagmorgen gegen 9.15 Uhr auf der K53 in Richtung Scharnebeck. Die Straße war im Anschluss über mehrere Stunden gesperrt.

Ein 65-Jähriger war dort mit seinem Pkw Daihatsu unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er mit seinem Pkw in einer Rechtskurve ins Schleudern und stieß in Folge mit dem Ford Ka einer 44-Jährigen zusammen, die die K53 in entgegengesetzte Richtung befuhr.

Nach dem Zusammenprall stieß der Daihatsu noch gegen eine Leitplanke und schleuderte dann nach rechts von der Fahrbahn und in einen Graben. Der Ford Ka drehte sich nach dem Zusammenstoß um die eigene Achse und stieß dann mit dem Ford S-Max einer 29-Jährigen zusammen, die in Richtung Scharnebeck fuhr. In dem Ford Ka war ein 12 Jahre alter Junge mitgefahren, der bei dem Unfall im Pkw eingeklemmt wurde. Die Feuerwehr musste ihn aus dem Pkw herausschneiden.

Der 12-Jährige, seine 44-jährige Mutter und ein Säugling, der sich wiederum im Ford S-Max befunden hatte, wurden bei dem Unfall schwer. Der Fahrer des Daihatsu und die Fahrerinnen des Ford S-Max wurden jeweils leicht verletzt. Sämtliche Personen wurden mit Rettungswagen in umliegende Kliniken gebracht. An allen drei Pkw entstand bei dem Unfall wirtschaftlicher Totalschaden. Die Höhe der Sachschäden wird auf circa 21.000 Euro geschätzt.

Die K53 blieb während der Unfallaufnahme, Versorgung der Verletzten und Bergung der Pkw komplett gesperrt. Die Sperrung konnte gegen 11.30 Uhr aufgehoben werden.

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