Rübenlaster blockiert B4 für Stunden

Unfall bei Melbeck: Sattelschlepper kippt um, Unfallverursacher flüchtet

Ein umgestürzter Rübenlaster auf der B4
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Der Fahrer des umgestürzten Lkws hatte sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits aus seinem Fahrzeug befreit. Beim Unfall entstande ein Sachschaden von rund 30.000 Euro

Kurz hinter der Uelzener Kreisgrenze, auf der B4 zwischen Häcklingen und Melbeck, wurde die Feuerwehr Melbeck am Mittwochabend gegen 22.20 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person unter Beteiligung eines LKW alarmiert.

Melbeck - Ein Zuckerrüben-LKW war gegen halb elf zwischen Lüneburg und Melbeck von der Fahrbahn abgekommen und auf ein angrenzendes Feld gekippt – dabei verlor das Fahrzeug seine Ladung.

Die erst eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten schnell Entwarnung geben: Der Fahrer des LKW war bei Eintreffen der Feuerwehr bereits aus seinem Fahrzeug befreit und wurde vom Rettungsdienst behandelt, sodass die mitalarmierten Feuerwehren Deutsch Evern und Embsen zügig aus dem Einsatz entlassen werden konnten. Die Feuerwehr Melbeck verblieb an der Einsatzstelle, um den Brandschutz sicherzustellen und den Unfallort auszuleuchten. Zur Bergung des havarierten LKW wurden zwei Bergungsunternehmen beauftragt.

Zur vermutlichen Unfallursache äußerte sich die Polizeiinspektion Uelzen/Lüneburg/Lüchow-Dannenberg: Nach ersten Erkenntnissen schnitt ein bisher unbekannter Transporter den Sattelschlepper beim Einscheren. Der 65-jährige Fahrer des Sattelschleppers bremste daraufhin und kam dann nach rechts von der Fahrbahn ab. Nachdem der Sattelschlepper samt Auflieger zum Stehen kam, kippte dieser aufgrund der Schräglage um. Der mutmaßlich weiße Transporter flüchtete in Richtung Melbeck. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden liegt bei gut 30.000 Euro. Für die Bergung des LKW musste die Fahrbahn mehrere Stunden voll gesperrt werden.

Für die Feuerwehr Melbeck endete der Einsatz dann um 2 Uhr nachts. Neben der Feuerwehr waren der Rettungsdienst, ein Notarzt, die Polizei, die Straßenmeisterei und die untere Wasserbehörde im Einsatz.

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