Ab Montag rollen die Maschinen

Sanierung der unteren Bahnhofstraße in Bienenbüttel startet

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2015 wurde der größte Teil der Bienenbütteler Bahnhofstraße bereits saniert. Ab Montag wird der untere Bereich der Straße erneuert.

Bienenbüttel – Der Zeitplan für die Sanierung des letzten Teilstücks der Bahnhofstraße in Bienenbüttel steht. Ab Montag, 25. März beginnt die beauftragte Baufirma aus Dannnenberg mit den Arbeiten an dem unteren Teil der Geschäftsstraße Bienenbüttels, gibt die Gemeinde auf ihrer Homepage bekannt.

Um die Belastungen für die Geschäftsinhaber und die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten, starten die Arbeiten mit Beginn der Osterferien (AZ berichtete).

Die Arbeiten werden im Kreuzungsbereich Bahnhofstraße/Lindenstraße/Marktstraße beginnen. Dort wird zunächst das Straßenmaterial aufgenommen und abtransportiert. Anschließend wird der Bereich von der beauftragten Baufirma wieder hergestellt. Für die Dauer der Arbeiten im Kreuzungsbereich werden die drei Straßen zu Sackgassen, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Lkw-Verkehr ist dann nur noch zur Anlieferung möglich, es gibt aber keine Wendemöglichkeit mehr. Zurzeit geht man davon aus, dass die Arbeiten am Kreuzungsbereich am Mittwoch, 10. April, abgeschlossen sein werden. Dann werden die Lindenstraße und die Marktstraße wieder voll befahrbar sein. Anders stellt es sich bei der Bahnhofstraße dar, diese ist ab dem Eiscafé bis zum Rathaus-Kreisel weiterhin gesperrt und soll, wenn alles nach Plan läuft und es zu keinen Verzögerungen aufgrund der Witterung oder nicht erkennbaren Unzulänglichkeiten des Untergrunds kommt, zu Ostern wieder freigegeben werden.

Für die gesamte Dauer der Arbeiten ist eine Umleitung über die Ebstorfer Straße und die Ladestraße eingerichtet. Die Geschäfte in der Bahnhofstraße sind laut Verwaltung jederzeit erreichbar. Lediglich im unteren Bereich können sie teilweise nicht mit dem Pkw angesteuert werden. Fußgänger können die Gehwege während der Bauarbeiten weiterhin nutzen.

Der größere Teil der Hauptgeschäftsstraße Bienenbüttels war im Jahr 2015 bereits saniert worden. Die Maßnahme war nötig geworden, weil die mit der Neugestaltung der Bahnhofstraße beauftragte und inzwischen insolvente Baufirma den Unterbau nicht fachgerecht eingebaut und den falschen Beton für die Gossen verwendet hatte. Die Folge waren Schäden an der Fahrbahn, hochkommende Pflastersteine und Regenwasser, das nicht vernünftig abfloss.

Selbst zwei Sanierungen durch besagte Baufirma brachten keine Abhilfe (AZ berichtete). Die Folgen waren auch Gerichtsverfahren.

VON LARS LOHMANN

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