Das letzte Kapitel

Sanierung der unteren Bahnhofstraße in Bienenbüttel noch 2019

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2015 wurde der größte Teil der Bahnhofstraße in Bienenbüttel bereits saniert. Dieses Jahr soll der letzte Teil entweder in den Oster- oder Herbstferien auf Vordermann gebracht werden.

Bienenbüttel – In der beinahe unendlichen Geschichte der Sanierung der Bahnhofstraße in Bienenbüttel soll noch dieses Jahr das letzte Kapitel aufgeschlagen werden. Die Gemeinde will laut Bauamtsleiterin Inga Heitmann den letzten unsanierten Teilabschnitt, den unteren Bereich der Bahnhofstraße, 2019 in Angriff nehmen.

„Um die Belastungen für die Anlieger möglichst gering zu halten, werden die Bauarbeiten entweder in den Osterferien oder Herbstferien erfolgen“, erklärte Heitmann jetzt den Mitgliedern des Bauausschusses.

Zurzeit werde die Ausschreibung für das Projekt vorbereitet. Dabei sollen dann die beiden Zeitfenster als Möglichkeiten für die Bauunternehmen vorgegeben werden. Damit wird die Gemeinde auch einen Ratsbeschluss umsetzen. Gelder für die Sanierung des letzten Stückes der Bahnhofstraße vom Eiscafé bis zum Kreisel am Rathaus sind bereits im Haushalt eingeplant.

Der größere Teil der Hauptgeschäftsstraße Bienenbüttels war 2015 bereits saniert worden. Die Maßnahme war nötig geworden, weil die für die Neugestaltung der Bahnhofstraße beauftragte und inzwischen insolvente Baufirma den Unterbau nicht fachgerecht eingebaut und fälschlicherweise gebrannten Beton für die Gossen verwendet hatte. Die Folge waren Schäden an der Fahrbahn, hochkommende Pflastersteine und Regenwasser, das nicht vernünftig abfloss. Selbst zwei Sanierungen durch die Baufirma brachten keine Abhilfe.

Die Folge waren auch Gerichtsverfahren. So klagte die Gemeinde gegen das Ingenieurbüro, welches die Bauaufsicht innehatte. Schließlich einigte sich die Gemeinde vergangenes Jahr außergerichtlich mit der Versicherung des Büros. 180.000 Euro sowie 60 Prozent der Prozesskosten wurden von dem Unternehmen übernommen. Zudem behielt die Gemeinde zum Beispiel 25.000 Euro ein, die eigentlich an die Baufirma gezahlt werden sollten. Zusammen mit weiteren unbeglichenen Posten blieb für die Gemeinde so am Ende eine schwarze Null.

VON LARS LOHMANN

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