Millionen-Investition

Sanierung der Kläranlage bei Hohenbostel läuft

Die Kläranlage bei Hohenbostel wird saniert. Seit Anfang Februar laufen Erdarbeiten für die Belebungsbecken.
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Derzeit werden an der Kläranlage bei Hohenbostel Erdarbeiten vorgenommen.
  • Daniel Bieling
    VonDaniel Bieling
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Hohenbostel – Es ist eine große Investition, die Bienenbüttel in die Sanierung der Kläranlage bei Hohenbostel steckt. Für 6,2 Millionen Euro wird die Anlage unter energetischen Gesichtspunkten erneuert. Seit Anfang Februar laufen die Arbeiten.

„Zu Beginn werden die Erdarbeiten für die Belebungsbecken durchgeführt“, berichtet Jan Jäkel, technischer Mitarbeiter beim Bienenbütteler Bauamt. Parallel werde ein Verbau für die entstehende Baugrube in die Erde gebracht. Dies soll bis Mitte Juni dauern. Das Belebungsbecken wird anschließend bis Ende Juli hergestellt.

„Der Bau des Leitungskellers, der Gebläsestation, der Rechen- und Sandfanghalle, des Rücklaufschlammpumpwerkes und das Pumpwerk für das Misch- und Ausgleichbecken folgen bis Ende November“, zählt Jäkel weitere Schritte auf. Abschließend werden verbindende Leitungen gelegt und die Technik installiert. Die Installation der Mess-, Steuer und Regelungstechnik soll der Abschluss der Arbeiten sein. Alle Arbeiten sollen voraussichtlich im März 2022 abgeschlossen sein.

„Der Hauptgrund für die Sanierung ist das erhebliche, energetische Einsparpotential“, erklärt Inga Heitmann, Fachbereichsleiterin des Bauamts. Bei der Reinigung des Abwassers sowie der Beseitigung des Klärschlamms können so laut Heitmann jährlich etwa 180 Tonnen CO2 eingespart werden.

Darüber hinaus ist die Kläranlage in die Jahre gekommen. In den späten 1970er-Jahren gebaut, ist sie inzwischen mehr als 40 Jahre alt. „Einige Teile hätten hier sicherlich zeitnah eine Erneuerung benötigt, zudem sind Ersatzteile stellenweise nur noch schwer zu bekommen“, schildert Heitmann. „Mit der energetischen Sanierung soll zugleich auch die Kapazität für die kommenden Jahre angepasst werden.“

Mit 6,2 Millionen Euro hat Bienenbüttel eine enorme Summe vor der Brust. Diese muss die Gemeinde aber nicht alleine schultern. Von der NBank gibt es eine Förderung in Höhe von einer Million Euro.

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