Abwechslungsreiches Programm rund um das „weiße Gold“ und die Lüneburger Historie vom 17. bis 19. Mai

Salziges Wochenende mit fast 40 Veranstaltungen in Lüneburg

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Das Deutsche Salzmuseum in Lüneburg: Salz hat die Stadt mehr als 1.000 Jahre lang besonders geprägt.

Lüneburg – Mit fast 40 Veranstaltungen bieten die zweiten Lüneburger Salztage von Freitag bis Sonntag, 17. bis 19. Mai, ein abwechslungsreiches Programm für Gäste und Einheimische rund um das „weiße Gold“ und die Historie der Hansestadt.

So können Besucher das Salz buchstäblich hautnah bei diversen Sole-Aufgüssen in der Saunawelt des SaLü oder bei Atemübungen am Gradierwerk genießen sowie auf den Spuren des Salzes bei Führungen durch die Museen, die SaLü-Technik und die verwunschenen Gassen der Stadt wandeln.

Mit dem alten Kran am Stint wird Salz wie früher auf den Prahm verladen. Und beim Wettstreit kämpfen mehrere Sieder um die beste Salzqualität.

„Basse´n Boles“ bringt die SaLü-Saunagäste am 17. Mai ab 20 Uhr in Schwung. 

Für Kinder und Familien bieten die Museen und das SaLü am kommenden Wochenende besondere Aktionen an. Auch für die Großen gibt es außergewöhnliche Programmpunkte: Am Freitagabend bringen „Basse’n’Boles“ die SaLü-Saunagäste ab 20 Uhr in Schwung. Die Vollblutmusiker Henning Basse und Ben Boles haben dafür ein Programm gestaltet, bei dem sie sich mit ihren perfekt harmonierenden Stimmen und Gitarrenbegleitung durch 50 Jahre Rock- und Pop-Geschichte spielen.

Am Sonnabend, 18. Mai, begeistern Burkhard Schmeer und Mirko Hüsing mit ihrem Mittelalterspektakel ab 20 Uhr im Deutschen Salzmuseum, denn „Schmeerius und Mirkolo“ erzählen die schonungslose Wahrheit über Lüneburg und seine Geschichte – und zwar „unter besonderer Vernachlässigung aller Fakten und geschichtlich gesicherter Erkenntnisse“.

Darüber hinaus kann man sich bei den kulinarischen Angeboten der örtlichen Gastronomie das Salz auf der Zunge zergehen lassen.

Das Programm rund um Lüneburgs salzige Wurzeln ist in einer Kooperation des Deutschen Salzmuseums, der Lüneburg Marketing GmbH, des Museums Lüneburg, des SaLü und der VHS Region Lüneburg entstanden.

Das Salz als eines der ältesten Kulturgüter hat Lüneburg mehr als 1.000 Jahre lang besonders geprägt und die Stadt zu dem gemacht, was sie heute ist: eine Stadt auf dem Salz, der man Macht und Reichtum der vergangenen Jahrhunderte in der malerischen Altstadt an vielen Gebäuden ansieht. Erst 1980 schloss das Salzwerk, einer der ältesten und größten Industriebetriebe Europas, seine Pforten. Seitdem erinnert das Deutsche Salzmuseum als Industriedenkmal „Saline Lüneburg“ an dessen ruhmreiche Vergangenheit. Das ist Grund genug, diese Geschichte zu feiern und lebendig zu halten.

Alle Veranstaltungen der zweiten Lüneburger Salztage sind online unter www.salztage.de zu finden.

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