Ortsvorsteher möchte Straße nach verdienstvoller Einwohnerin benennen

Gibt's bald den Rosenow-Weg in Steddorf?

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Eine Straße im geplanten Baugebiet Kuhlfeld in Steddorf soll nach Margarete Rosenow benannt werden, schlägt Steddorfs Ortsvorsteher Andreas Meyer vor.

Steddorf – Durch das geplante Baugebiet Kuhlfeld in Steddorf werden zwei Straßen verlaufen. Steddorfs Ortsvorsteher Andreas Meyer schlägt vor, eine der Straßen Rosenow-Weg zu nennen.

Damit soll Margarete Rosenow geehrt werden, die mit ihrem Wirken den Ort Steddorf geprägt hat.

Andreas Meyer, Ortsvorsteher Steddorf

„Sie hat Neu und Alt Steddorf zusammengebracht“, sagt Meyer über Margarete Rosenow. Sie war die erste Ortsvorsteherin und habe mit ihren Ideen und Aktionen dafür gesorgt, dass eine Gemeinschaft entstanden sei. So hat Margarete Rosenow das alljährliche Fußballspiel zwischen Alt und Neu Steddorf ins Leben gerufen. „Das fand früher immer bei uns auf der Wiese neben dem Hof statt. Und ist immer ein großer Spaß“, sagt Andreas Meyer. Außerdem habe Margarete Rosenow die Dorfgemeinschaft aufgebaut. Die ersten Treffen hätten in einem kleinen Raum in einem Schuppen stattgefunden, berichtet Andreas Meyer. Zudem habe sie verschiedene Dorffeste ins Leben gerufen sowie das Osterfeuer. Viele Ältere im Ort würden sich immer noch an Margarete Rosenows Wirken erinnern.

„Wir sollten bei Straßenbenennungen immer schauen, ob wir im Dorf jemanden haben, der sich um den Ort verdient gemacht hat und das trifft bei Margarete Rosenow auf jeden Fall auch zu“, erklärt Andreas Meyer. So habe man es auch im Baugebiet Wellbruch II gehandhabt, als man eine Straße nach dem Bienenbütteler Bürgermeister Dr. Jürgen Kirschke benannt hat, der auch in Steddorf einiges bewegt habe und in Steddorf gelebt hat.

Auch für die Ringstraße im Baugebiet gibt es vonseiten des Ortsvorstehers einen Vorschlag. Sie soll „Am Kuhlfeld“ heißen. Damit bliebe auch der Flurname für den Ort erhalten. „Der Name Kuhlfeld für das Feldstück ist im Dorf bekannt und es spricht nichts dagegen, den Namen mit einem Straßennamen zu erhalten“, sagt Andreas Meyer.

VON LARS LOHMANN

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