Rechnen an der digitalen Pinnwand

Grundschule Bienenbüttel bereitet sich auf den Re-Start vor

Die Grundschule Bienenbüttel bleibt so gut wie leer: Die Kinder erledigen zu Hause ihre Aufgaben und stehen dabei im Kontakt mit ihren Lehrkräften. Einzig eine Notbetreuung findet kommende Woche hier statt.
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Die Grundschule Bienenbüttel bleibt so gut wie leer: Die Kinder erledigen zu Hause ihre Aufgaben und stehen dabei im Kontakt mit ihren Lehrkräften. Einzig eine Notbetreuung findet kommende Woche hier statt.
  • Rouven Peter
    vonRouven Peter
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Ab kommender Woche geht´s wieder ans Lernen, die Unterrichtstage der Bienenbütteler Grundschüler werden allerdings anders aussehen: Zunächst ist eine Woche im Distanzlernen vorgesehen.

Bienenbüttel – Dafür bekommen die Jungen und Mädchen Aufgaben für daheim gestellt, berichtet Silke Beckmann, Leiterin der Grundschule Bienenbüttel, gegenüber der AZ. Im Anschluss erfolgt der Unterricht im Wechselmodell mit geteilten Klassen.

„Die Kolleginnen und Kollegen bereiten ihren Unterricht nun so vor beziehungsweise gestalten ihre Materialien um, dass die Schülerinnen und Schüler die Aufgaben im Distanzlernen möglichst alleine bewältigen können“, erklärt Beckmann. In der ersten Woche handele es sich zumeist um Wiederholungsaufgaben.

Digitale Pinnwand

Für den dritten Jahrgang der Grundschule etwa haben die Mathematiklehrer eine digitale Pinnwand zum Thema „Schriftliche Addition“ erstellt, erläutert die Schulleiterin. Ein Schaubild, an dem „verschiedene Aufgaben und Erklärungen für das neue Thema geheftet sind. Die dort gestellten Aufgaben werden dann im Heft bearbeitet. Wer nicht die Möglichkeit hat, die Aufgaben digital abzurufen, erhält diese in ausgedruckter Form“, führt Silke Beckmann aus. Des Weiteren gibt es in der Schule vom 11. bis 15. Januar eine Notbetreuung von 8 bis 13 Uhr, die jene Eltern entlasten soll, bei denen eine Anwesenheit am Arbeitsplatz erforderlich ist.

Die Grundschule Bienenbüttel ist also gewappnet und unterstützt die daheim sitzenden Schüler per Videokonferenz oder Telefon. Die persönliche Ansprache der Lehrkräfte sei für die Grundschüler sehr wichtig, meint Beckmann: „Die Motivation, die Pflichtaufgaben zu bewältigen, ist nach einem Gespräch meist sehr groß.“

Ständiger Austausch mit den Eltern

Mit den Eltern herrsche derweil ein ständiger Austausch, so Silke Beckmann. Sie hat speziell in Lockdownzeiten „regelmäßig“ Anrufe und Mails erhalten, in denen oft die Verunsicherung deutlich geworden ist, wie es denn weitergehen würde. Den Austausch mit den Eltern befürwortet Beckmann sehr, „da gerade die Grundschule ein Ort ist, wo viele Gespräche mit den Eltern stattfinden sollen und müssen, damit wir unserem Erziehungs- und Bildungsauftrag gerecht werden können.“

Ein weiterer Hauptgrund der Anrufe der Eltern seien Anwenderfragen zur „niedersächsischen Bildungscloud“, mit der die Grundschule arbeitet. „Lehrkräfte hinterlegen dort Material, auf das die Eltern für ihre Kinder zugreifen können. Es werden dort Elterninformationen geteilt und Hinweise gegeben“, sagt Beckmann. Dort sollen in der kommenden Woche auch geplante Videokonferenzen mit den Schülern durchgeführt werden – bis die Kinder schließlich mit ihren Ranzen auf dem Rücken wieder zur Schule gehen können.

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