Einrichtung vorerst geschlossen / Reparaturen laufen

Bienenbüttel: Pumpenschaden legt Waldbad lahm

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Am vergangenen Freitag wurde das Bienenbütteler Waldbad eröffnet. Gestern musste es vorerst geschlossen werden, weil eine Pumpe beschädigt ist. 

Bienenbüttel – Erst vergangenen Freitag ist das Waldbad in Bienenbüttel in die Saison gestartet, als bei 13 Grad rund zwanzig Schwimmer in das Becken sprangen (AZ berichtete). Doch gestern am frühen Morgen musste das Waldbad vorerst wieder seine Tore schließen.

Der Grund ist laut Bürgermeister Merlin Franke ein Schaden an einer der Hauptpumpen des Schwimmbades.

Wie lange das Bad aufgrund der Schäden geschlossen bleibt, steht noch nicht fest. Man arbeite aber daran, die Pumpe so schnell wie möglich zu reparieren und somit den Betrieb im Waldbad wieder aufnehmen zu können, heißt es vonseiten der Verwaltung.

Bei der beschädigten Pumpe handelt es sich laut dem Verwaltungschef nicht um eine der Pumpen, die nach der Saison mit Frequenzreglern ausgestattet werden. Was die Reparatur der betroffenen Pumpe – die restlichen Pumpen sind nach wie vor einsatzbereit – kosten wird, steht noch nicht fest.

Für die Arbeiten nach der Badesaison hat die Gemeinde Bienenbüttel in ihrem Haushalt für das Jahr 2019 bereits Mittel bereitgestellt. So sollen 60 000 Euro für die Erneuerung der Wasserleitungs- und Pumpensysteme des Bades in die Hand genommen werden. Damit wäre es dann unter anderem möglich, die Pumpen nicht mehr nur unter Voll-Last fahren zu lassen oder auszuschalten, sondern bedarfsgerecht die Leistung der Pumpen zu steuern und Energie einzusparen.

Außerdem soll für das Schwimmbad ein Kassenautomat angeschafft werden. Dafür sind im Haushalt der Einheitsgemeinde 40 000 Euro eingeplant. Solche Kassenautomaten werden bereits im Bad Bevenser Rosenbad und im Ebstorfer Waldemar eingesetzt. Das Ziel beider Maßnahmen ist das Einsparen von Kosten.

VON LARS LOHMANN

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