Tier war schon apathisch

Polizisten befreien Hund aus heißem Auto

Lüneburg. Einen Hund, der bei brütender Hitze und geschlossenen Fenstern im Auto saß, meldete eine Passantin am Donnerstagnachmittag von der Käthe-Krüger Straße. Das Thermometer des Streifenwagens zeigte beim Eintreffen eine Außentemperatur von 30 Grad an.

Da der Halter des Wagens nicht erreicht werden konnte und der Hund mittlerweile apathisch wirkte, schlugen die Polizisten schließlich nach einer Viertelstunde eine Scheibe ein und holten den Hund aus dem Fahrzeug. Zuvor hatte eine Frau schon versucht, mit einem Bettlaken Schatten zu spenden, und Wasser organisiert. Schließlich erschienen die Nutzer des Autos, eine 18-jährige Frau und ein 63 Jahre alter Mann. Gegen sie wurden Verfahren eingeleitet. Die Polizei erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass die Temperaturen in einem abgestellten Auto, auch mit leicht geöffneten Scheiben, auch im Schatten auf bis zu 50 Grad ansteigen können. Ein „nur kurz“ im Pkw zurückgelassenes Kind oder ein Tier können in Lebensgefahr geraten.

Weitere Polizeimeldungen

Adendorf. Offenbar professionelle Motorraddiebe treiben im Landkreis Lüneburg weiter ihr Unwesen. Dabei lassen sie sich auch nicht abhalten, wenn die Kräder etwa mit Parkkrallen gesichert sind. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter die Motorräder in Transporter laden. Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Embsen. Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Freitag versucht, den Geldautomaten eines Geldinstituts an der Bahnhofstraße zu sprengen. Das misslang zwar, der Sachschaden ist jedoch hoch.

Römstedt. Leichte Verletzung erlitt ein 16 Jahre alter Mofa-Fahrer beim Zusammenstoß mit einem Auto am Donnerstagnachmittag auf der Göhrdestraße. Der Autofahrer hatte den Jugendlichen mit seinem Wagen geschnitten.

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