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Nach dreijähriger Pause: Planung für Bienenbütteler Schützenfest soll in der kommenden Woche starten

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Von: Jannis Wiepcke

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Das Schützenfest in Bienenbüttel
Kann das Schützenfest wie gewohnt im Zelt stattfinden? So lautet eine der Fragen, mit denen sich der Vorstand der Bienenbütteler Schützengilde befassen muss. © Lohmann, Lars

 Seit drei Jahren hofft die Bienenbütteler Schützengilde vergeblich darauf, dass wieder gemeinsam gelacht, getanzt und geschossen wird. In diesem Sommer soll das Warten ein Ende haben.

Bienenbüttel - Kann das Schützenfest im Zelt stattfinden? Müssen Masken getragen werden? Wo werden Zugangskontrollen benötigt? Diese Fragen beschäftigen derzeit die Vorstandsmitglieder der Bienenbütteler Schützengilde. Aus den Erfahrungen der vergangenen beiden Jahre wissen sie, dass sich die Corona-Vorgaben innerhalb kürzester Zeit ändern können – das wirkt sich auf die diesjährige Organisation aus. „Wir planen in mehrere Richtungen“, verrät der erste Gildeherr Uwe Seehafer.

Während sich am zeitlichen Ablauf – mit Beginn am ersten Sonntag im August – grundsätzlich nichts ändern soll, kann er sich vorstellen, einzelne Veranstaltungen wie den Schützenball wegfallen zu lassen, wenn dies die Infektionsschutz-Maßnahmen erforderlich machen sollten. „Wenn es zu kontrollieren ist“, könnte sich Seehafer darüber hinaus auch mit einer Maskenpflicht anfreunden. Wichtig ist ihm, dass die Corona-Vorgaben die Geselligkeit und die Tanzveranstaltungen nicht zu sehr einschränken: „Das gehört alles zur Kameradschaft“, betont der erste Gildeherr.

Da sich der Vorstand der Schützengilde erst in der nächsten Woche detaillierter mit der Planung beschäftigt, kann und will Seehafer keine verbindlichen Aussagen treffen. Nur so viel: „Irgendwas werden wir machen“ -– nach dreijähriger Pause vermisse die Schützengilde die Atmosphäre des Schützenfestes einfach zu sehr. Zu bedenken sei auch, dass wegen Corona keine Schießveranstaltungen in den überdachten Schießständen stattfinden konnten. „Wir haben schon Entzug“, macht der erste Gildeherr deutlich.

Und sollte doch das Worst-Case-Szenario mit der dritten Absage hintereinander eintreten, können sich die Bienenbütteler Schützen immerhin auf ihren Ideenreichtum verlassen: Im vergangenen Sommer rief der Vorstand beispielsweise das „Schützenfest zum Mitnehmen“ ins Leben. Auf dem Platz vor der Ilmenauhalle wurden unter musikalischer Begleitung des Spielmannszuges Präsente an die Bienenbütteler Gildemitglieder überreicht.

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