App soll eingeführt werden

Hansestadt Lüneburg stellt neue Automaten auf: Parken mit dem Smartphone

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Service-Techniker Andreas Fahrenkamp (links) und Michael Anders vom Ordnungsamt nehmen den ersten neuen Parkscheinautomaten in Augenschein.

Lüneburg – Im Café sitzen, mit Freunden quatschen und von dort aus ganz bequem mit dem Mobiltelefon den Parkschein verlängern.

Was in Uelzen seit Ende 2018 und Bad Bevensen schon seit vier Jahren möglich ist, wird bald auch in Lüneburg möglich sein – dank neuer Parktechnik. Die dafür notwendigen Parkscheinautomaten werden derzeit bereits im Stadtgebiet aufgestellt und konfiguriert.

„Insgesamt 42 Parkscheinautomaten werden in den kommenden Wochen ausgetauscht“, sagt Michael Anders vom städtischen Ordnungsamt. Parallel ist die Hansestadt in Gesprächen mit möglichen Anbietern für das sogenannte „Handyparken“. „Wir hoffen, dass wir im ersten Quartal des kommenden Jahres damit starten können.“

Per App kann der Parkende dann seine Parkzeit verwalten, das heißt innerhalb der Höchstparkdauer die Parkzeit verlängern oder auch bei Bedarf einfach verkürzen. „So wird eine minutengenaue Abrechnung möglich“, erklärt Anders. Die Abrechnung der Gebühren erfolgt je nach Anbieter zum Beispiel über die Mobilfunkrechnung, Lastschriftverfahren oder PayPal. Wer sein Ticket ganz klassisch am Automat ziehen möchte, kann das weiterhin. Bezahlt wird dann mit Münzgeld oder mit der EC-Karte.

Angetrieben werden die Automaten ebenso wie ihre Vorgänger durch eine Solarzelle, die die Batterie im Gerät regelmäßig auflädt. Die Wartung und die gesamte Abwicklung der Parkraumbewirtschaftung übernimmt im Auftrag der Hansestadt die Betreiberfirma LVT Deutschland UG mit Sitz in Nienburg/Weser. Die Kosten für die neue Technik belaufen sich auf 146 000 Euro im Jahr. Die alte Gerätegeneration stammte aus dem Jahr 2001 und musste dringend erneuert werden.

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