Oster-Mitmachaktion in Hohenbostel

Tina Klomfass zeigt Kurzgeschichte zum Anfassen

Tina Klomfass aus Hohenbostel zeigt den Pappmaschee-Hasen Henri, der in einem Nest mit Eiern sitzt.
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Tina Klomfass und Hase Henri: Die Eier im Nest sollen später noch bemalt werden.
  • Daniel Bieling
    vonDaniel Bieling
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Hohenbostel - Ostern steht auf dem Spiel: Kinder und Eltern sind in Tina Klomfass’ Garten in Hohenbostel eingeladen, sich an einer bunten Mitmachaktion als Countdown zum Fest zu beteiligen.

Wie Tina Klomfass auf ihre Ideen kommt? „Ich habe keine Ahnung. Im Schlaf vielleicht?“, rät die Hohenbostelerin lachend. Nach einer Weihnachtskrippe im eigenen Garten im Dezember tobt sich die 33-Jährige jetzt erneut kreativ aus.

„Es ist dieses Mal eine Kurzgeschichte in der Vorosterzeit“, verrät Klomfass. „Zu jedem Kapitel gibt es eine Mitmachaktion.“ In diesen Aktionen sollen die Kinder den Hasen Henri und Hanni helfen, das Osterfest zu retten. In der Geschichte, die sich Tina Klomfass selbst ausgedacht hat, geht es auch um das aktuelle Thema Corona. „Die Osterhasen-Schule und die Osterhasen-Werkstatt haben coronabedingt geschlossen“, sagt Klomfass.

Wöchentlich ein neues Kapitel

Wöchentlich gibt es in ihrem Garten in Hohenbostel ein neues Kapitel zu lesen mit einer dazu gehörenden Mitmachaktion. Am Montag ging es mit dem ersten Kapitel unter dem Titel „Der Frühling erwacht“ los. Die Kinder waren aufgefordert, Bilder von Frühlingsboten wie Blumen, Vögeln oder Bienen zu malen und an Klomfass zu schicken. In den folgenden drei Wochen gibt es noch ein Ausmalbild, eine Bastelaktion, und schließlich können sich die Kinder Ostereier zum Bemalen abholen. Bei den Aktionen soll man der Fantasie freien Lauf lassen: „Kreativität kennt keine Grenzen“, sagt Klomfass.

In erster Linie sei das Projekt natürlich für Kinder gedacht, sagt die Hohenbostelerin. „Aber wenn Erwachsene da auch Spaß dran haben: gerne.“ Ihr sei es wichtig, auch in Corona-Zeiten etwas zu bieten. „Es ist eine komische Zeit, die muss man ja irgendwie überbrücken“, sagt Klomfass. „Die Kinder sind ja wirklich gelangweilt.“

Die Ideen gehen nicht aus

Viel Zeit steckt Tina Klomfass, die als Erzieherin arbeitet, in ihr Projekt. Allein an der Hasenfigur für Henri habe sie etwa eine Woche gesessen. Und mit ihrer Kreativität ist sie noch längst nicht am Ende: „Von Woche zu Woche fällt mir noch was Neues ein“, berichtet Klomfass. Ein Küken könne zum Beispiel noch im jetzigen Osterprojekt auftauchen. Und auch Ideen für neue Aktionen seien schon da. „Da muss man aber gucken, wie sich das umsetzen lässt“, sagt Klomfass, die sich ihr Bastelkönnen selbst beigebracht hat.

Von ihren eigenen Kindern sei schon der Wunsch gekommen, dass es das nächste Mal um Pokémon gehen soll, erzählt Klomfass lachend. Das ließe sich vielleicht als Aktion im Sommer umsetzen. Denn Klomfass hat noch immer Spaß am Basteln: „So lange es ein paar Leute gibt, die das gut finden, mache ich das.“

Das Projekt kann auf Tina Klomfass’ Facebook-Seite „KreaTini“ verfolgt werden.

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