TSV Bienenbüttel feiert Ehrenamtstag und würdigt seine engagierten Vereinsmitglieder

Ohne sie geht es nicht

„Hätten wir unsere Ehrenamtlichen nicht, wären wir aufgeschmissen“, sagt Andreas Howe. Für sie veranstaltete der TSV Bienenbüttel jetzt den Ehrenamtstag. 

Bienenbüttel. Ohne das Ehrenamt geht nichts. So ist es auch beim TSV Bienenbüttel. Dort sind die Freiwilligen als Übungsleiter und Platzwart tätig oder sorgen als Griller und Zapfer dafür, dass das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt.

Um all diesen Ehrenamtlichen zu danken, hat der TSV jetzt einen Ehrenamtstag mit weit über 60 Besuchern bei Musik, Bratwurst und Co. genossen.

„Hätten wir unsere Ehrenamtlichen nicht, wären wir aufgeschmissen“, sagt der Vorsitzende des TSV Bienenbüttel, Andreas Howe. Ob als Betreuer einer Jugendmannschaft oder im Hintergrund als Platzwart, Kassierer oder derjenige, der die dreckigen Trikots wäscht – die ehrenamtlich engagierten Menschen seien es, die den TSV Bienenbüttel am Laufen halten. Daher feiere man alle zwei bis drei Jahren einen Ehrenamtstag.

Andreas Howe

„Das Ganze ist auch nicht immer vergnügungssteuerpflichtig“, sagt Howe. Denn manch Ehrenamtlicher opfere nicht nur seine Freizeit für seine Tätigkeit, sondern verbringe auch weniger Zeit mit seiner Familie und Freunden. Und eine Garantie dafür, dass alles glatt läuft, gebe es auch nicht. So müssten auch immer wieder eigene und fremde Befindlichkeiten unter einen Hut gebracht werden.

Ein Beispiel für zeitintensive Ämter sei etwa das Amt des Kassenwarts, der nicht nur Mitgliedsbeiträge kassiere. „Die Buchhaltung für den Verein entspricht der eines kleinen mittelständischen Unternehmens“, berichtet Howe. Das sei eine ungemein verantwortungsvolle Aufgabe, die von Außenstehenden und auch von Vereinsmitgliedern kaum so wahrgenommen werde.

In Sachen ehrenamtliches Engagement ist der TSV Bienenbüttel laut Howe gut aufgestellt. „Wenn wir jammern, jammern wir auf hohem Niveau. Wir haben noch viel Engagement im Verein“, sagt der Vorsitzende. Veränderungen habe es aber dennoch gegeben. So hätten die Älteren früher ohne viel Federlesens Arbeiten auf dem Vereinsgelände erledigt. Das sei inzwischen weniger geworden. Und es gebe Abteilungen, wo sich immer die gleichen engagieren. „Es ist ein gesellschaftliches Phänomen, viele konsumieren lieber, als mit anzupacken“, sagt Howe. Daher sei es wichtig, denjenigen, die sich ehrenamtlich engagieren, Dankbarkeit zu zeigen.

Von Lars Lohmann

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