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14 Obstbäume für ganz junge Bienenbütteler

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Bürgermeister Dr. Merlin Franke (links) übergab die Obstbäume an die Geschwisterkinder der Babys und an deren Eltern.
Bürgermeister Dr. Merlin Franke (links) übergab die Obstbäume an die Geschwisterkinder der Babys und an deren Eltern. © Bautsch-Ludolfs

Bienenbüttel. Sie werden hineingetragen, hineingeschoben, hineingerollt: niedliche Babys aus der Gemeinde Bienenbüttel, die im vergangenen Halbjahr geboren wurden. Wieder einmal war eine Baumpflanzaktion für die ganz jungen Neubürger angesetzt.

Und sie kamen in die Markthalle: Lasse, Jonte Phil, Amara, Leif Magnus und die anderen, zusammen mit ihren Eltern, Opas und Omas, Geschwistern und sogar Urgroßeltern.

„Es ist die 18. Baumpflanzaktion, zu der wir eingeladen haben“, sagte Elke Doll von der Gemeindeverwaltung, die von Anfang an diese Begegnungen organisiert. Unterstützt wurde sie dabei von Philip Taeger. Herzlich willkommen hieß Bürgermeister Dr. Merlin Franke die muntere Gesellschaft. „Über 400 Obstbäume sind bereits in der Gemeinde aus dieser Aktion heraus gepflanzt worden. Bei diesem Treffen ist Gelegenheit, sich kennenzulernen, sich über Ideen und Probleme auszutauschen“, sagte er. Hinter vorgehaltener Hand, mit Blick auf seine Ehefrau, lüftete der strahlende Bürgermeister ein Geheimnis: „Vielleicht sind wir ja bei der 20. Baumpflanzaktion dabei. Meine Frau ist in der 16. Woche.“

Erst mal waren Kaffeetrinken und Kuchenessen angesagt. Anschließend wurden die Kinder vorgestellt und von Vater oder Mutter mit kleinen Kommentaren bedacht. So ist Lasse etwa ein Vorzeigekind, schläft bereits durch und ist ausgeglichen. In der Familie des kleinen Leif wird schon der fünfte Baum gepflanzt.

Übrigens waren diesmal 14 Kinder aus zwölf Familien dabei, denn gleich zweimal gab es Zwillinge. Familie Meyer aus Bienenbüttel hat jetzt Mats und Fiete und Familie Hellbrügge Adrian Heinrich und Johann Heinrich in ihrer Mitte. Zwei weitere Dinge fielen auf: Unter den 14 Babys sind nur vier Mädchen. Und gleich fünf der Neugeborenen kommen aus Bornsen. „Wir haben nichts ins Wasser getan“, sagte Franke lächelnd.

Danach ging es nach draußen. An der Außenwand der Markthalle lehnten schon die Apfel-, Pflaumen- und Birnenbäume sowie ein Kirschbaum, jeweils mit Namen der künftigen Besitzer versehen. Die Bäume werden nun zu Hause eingepflanzt. Zwei hochstämmige Apfelbäume kommen in den öffentlichen Bereich der Gemeinde, weil die Familien keinen Garten haben.

Von Ute Bautsch-Ludolfs

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