Grünhagen erhält Spielplatz und Fußweg: Ortsvorsteher Feige setzt sich für Verlängerung ein

Noch laufen Kinder auf der Straße

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Hier entsteht der neue Zentralspielplatz für Grünhagen: Ortsvorsteher Andreas Feige mit der ersten Planskizze. Er setzt sich zusätzlich dafür ein, den geplanten Fußweg vom Neubaugebiet Stadtkamp bis zur Bushaltestelle zu bauen.

Grünhagen. „Es tut sich was“, sagt Grünhagens Ortsvorsteher Andreas Feige. Was er meint, ist das Neubaugebiet Stadtkamp. Der letzte Bauherr im zweiten Bauabschnitt hat gerade die Grube ausgehoben und gießt diese Woche die Bodenplatte, berichtet Feige nicht ohne Stolz.

Allerdings fragen ihn die Neubürger regelmäßig nach dem Gehweg ins Dorf, der ihnen beim Kauf versprochen wurde. In diesem Jahr plant die Gemeinde Bienenbüttel den Bau einer Querungshilfe am Schwalbenberg. Der Fußweg soll auf der Südseite der Eitzener Straße etwa 200 Meter bis zur Einmündung Am Beeck am Dorfgemeinschaftshaus geführt werden. Feinplanung und Kostenermittlung stehen noch aus.

Bislang sind Fußgänger an der Eitzener Straße nicht vorgesehen. Dabei sind 51 der 328 Grünhagener Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre alt. „Die Kinder laufen immer wieder auf der Straße“, hat Feige beobachtet. „Nach meiner Überzeugung macht es Sinn, den Weg an die Bushaltestelle anzuschließen“, findet der Ortsvorsteher. Und auch Senioren könnten auf die etwa 70 Meter lange Verbindung angewiesen sein.

Allerdings würden hier auch Gebühren für die Anlieger an dem Stück anfallen. Feige will das Thema deshalb im März – der Termin steht noch nicht fest – beim Infofrühstückstag mit seinen Mitbürgern besprechen. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

„Ich möchte abklopfen, wie die Bewohner dazu stehen. Vielleicht können sich alle Einwohner die Kosten teilen, statt dass vier zahlen müssen“, überlegt Feige. Zunächst wartet er die Planungen und Kostenschätzungen des Bauamts ab. „Unsere Grünhagener wollen Zahlen haben“, meint er.

Unumstritten dürfte das Projekt zentraler Spielplatz für Grünhagen sein. „Wir wollen die Spielgeräte, die noch funktionsfähig sind, an der Moorkoppel und im Eichenweg abbauen und hinterm Dorfgemeinschaftshaus wieder aufbauen“, berichtet der Ortsvorsteher. „Bei Veranstaltungen haben die Kinder dann eine Tobe-Ecke, und die Eltern können sie beobachten“, erklärt Feige.

Eine 2000 Quadratmeter große Fläche ist dafür eingeplant. Von ihr gehen noch Anteile für die Bepflanzung, vor allem eine Hecke zur Eitzener Straße, ab. Dorfgemeinschaft und Eltern wollen den Auf- und Abbau gemeinsam mit Spezialisten übernehmen. Für den neuen Zentralspielplatz soll voraussichtlich auch ein neues Kombinationsspielzeug angeschafft werden, berichtet Feige und fügt hinzu: „Aber da sollen die Eltern mitentscheiden.“

Von Gerhard Sternitzke

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