Ergebnis der Baugrunduntersuchung liegt vor

Neues zur Ilmenauhalle: „Wir sind auf einem guten Weg“

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Sport wird in der Ilmenauhalle seit gut einem Jahr nicht mehr getrieben. Seit Januar sind Gastronomie und Nebenräume geschlossen. Ein Neubau wird forciert. Jetzt liegen die Ergebnisse der Baugrunduntersuchung vor.

Bienenbüttel – Das gräuliche Mauerwerk hat seine besten Jahre hinter sich, wirkt von außen trist und trostlos. Und auch im Innern der Ilmenauhalle blüht nicht gerade das bunte Leben.

Der endgültige Beschluss über die Schließung der in die Jahre gekommenen Halle fiel im September des vergangenen Jahres.

Zuvor waren nach einem Wasserschaden bei Untersuchungen weitere Schäden festgestellt worden. Sportbetrieb war deshalb bereits seit April 2019 nicht mehr möglich. Deutlich länger schon gibt es Überlegungen zu einer neuen Halle, einem neuen Mehrzweckzentrum.

Halle hat Priorität in der Verwaltung

Jetzt liegt der Verwaltung das Ergebnis der im Dezember beauftragten Baugrunduntersuchung des Geländes vor, auf dem die Ilmenauhalle steht. Das teilt Bürgermeister Dr. Merlin Franke auf Nachfrage der AZ mit. Im Ergebnis könne mitgeteilt werden, dass der höchste Wasserstand – sprich: die Tiefe, in der das Grundwasser steht – ab der Oberkante des Parkplatzes etwa Minus 1,3 Meter betrage (Stand Februar 2020). Von der Niendorfer Straße in Richtung Wohnmobilstellplatz werde der Baugrund besser. Eine Bodenverbesserungsmaßnahme könnte wohl ausreichen, um mögliche Probleme zu beheben.

Der genaue neue Standort auf dem Gelände werde sich in den weiteren Planungsschritten ergeben: „Für uns hat dieses Hochbauprojekt innerhalb der Verwaltung absolute Priorität. Die Vorarbeiten, wie die Beauftragung diverser Untersuchungen, sind für die weiteren Planungsschritte zwingend erforderlich und müssen genauestens abgearbeitet werden.“ Das sei für Außenstehende nicht immer nachvollziehbar, „aber in den Auswüchsen der Vergabe- und Förderbürokratie vorgegeben“.

36 bis 48 Monate bis Fertigstellung?

Für die Wirtschaftlichkeitsprüfung des Projekts war unter anderem auch die Baugrunduntersuchung nötig. Aktuell werden Angebote für die Wirtschaftlichkeitsprüfung eingeholt, diese sei zwingend erforderlich, um festzustellen, ob eventuell eine Bauträgervariante sinnvoll, wirtschaftlich und möglich ist, erklärt der Verwaltungschef. Gremien und Arbeitskreismitglieder werden über Mitteilungsvorlagen auf dem Laufenden gehalten.

Nach jetzigem Stand sind laut Franke die ursprünglich beabsichtigten 36 bis 48 Monate bis Fertigstellung des neuen Mehrzweckzentrums nach wie vor realistisch. „Wir sind auf einem guten Weg, und es geht voran.“

VON FLORIAN BEYE

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