Suche nach vermisster Schülerin – Polizei verteilt Handzettel in Bergen

Es gibt neue Hinweise im Vermisstenfall Katrin Konert

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Im Vermisstenfall Konert hat die Polizei, hier die Oberkommissare Bernd Kühlhorn (links) und Helmut Schulz, eine mobile Wache in einem Container in Bergen/Dumme eingerichtet.

dpa Bergen/Dumme. Im Fall der seit fast 18 Jahren vermissten Schülerin Katrin Konert gibt es möglicherweise neue Ansatzpunkte für Ermittlungen.

Seitdem die Polizei eine mobile Wache in einem Container in Bergen/Dumme eingerichtet hat (AZ berichtete), sind einige neue Hinweise eingegangen. Diese erfolgten teilweise über das System BKMS, mit dem der Polizei anonym Tipps über das Internet gegeben werden können, teilt Polizeisprecher Kai Richter mit.

Die Polizei versucht, den Vermisstenfall neu aufzurollen. 30 Beamte gehen in dieser Woche in Bergen von Haustür zu Haustür, um Handzettel zu verteilen. Mit deren Hilfe soll das Verschwinden von Katrin Konert aufgeklärt werden.

Die 15-Jährige wurde zuletzt am Neujahrsabend 2001 an einer Bushaltestelle in dem 1400-Einwohner-Ort gesehen. Die Ermittler sind überzeugt, dass das Mädchen Opfer eines Verbrechens wurde. Das letzte Lebenszeichen der Jugendlichen war eine SMS an ihre Schwester.

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