Bienenbütteler DRK-Krippe bekommt Neubau / Zweite Gruppe für unter Dreijährige geplant

Es müffelt und die Fenster klemmen

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Die Bienenbütteler DRK-Krippe wird zu klein. Eine zweite Gruppe für weitere 15 Kinder ist geplant. Die Gemeinde will 450 000 Euro in einen Neubau investieren.

Bienenbüttel. Hier herrscht das Zwergenformat. Mit dem Latz um den Hals sitzen die Kleinen auf ihren Stühlchen und warten auf ihr Essen. 15 unter Dreijährige besuchen die Krippe am DRK-Kindergarten Bienenbüttel. Die Tage des Gebäudes sind jetzt gezählt.

450 000 Euro sind für einen Neubau eingeplant, der das Haus aus den Neunzigerjahren ersetzen soll.

„Da gibt es keinen gravierenden Schaden. Das Gebäude hat sich ein bisschen verzogen“, berichtet Peter Vogt, Geschäftsbereichsleiter Kinder, Jugend, Familie und Soziales beim DRK-Kreisverband Uelzen. „Die Türen klemmen, die Fenster klemmen.“ Die Wärmedämmung ist nicht mehr dem heutigen Stand entsprechend und außerdem gab es immer wieder Beschwerden, dass es „müffelt“.

Der Krippenbau war in den Neunzigerjahren in preisgünstiger Modulbauweise mit einem Holzgerüst errichtet worden. Damals gab es noch keine Zuschüsse für den Krippenbau. Eine Sanierung lohnt auch deshalb nicht, weil die Einrichtung den Bedarf nicht mehr decken kann. Eine zweite Krippengruppe für weitere 15 Kinder unter drei Jahren soll her.

2013 war auch am evangelischen Michaelis-Kindergarten eine Krippe eingerichtet worden. „Sie können Krippen nicht planen“, sagt Bürgermeister Dr. Merlin Franke und verweist auf die in den vergangenen Jahren zugezogenen jungen Familien. [...]

Von Gerhard Sternitzke

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