Anlage bei Hohenbostel soll in den kommenden vier Jahren saniert und modernisiert werden

Millioneninvestition ins Klärwerk Hohenbostel

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Für die Modernisierung und Sanierung der Kläranlage Hohenbostel sollen in den kommenden vier Jahren rund 3,7 Millionen Euro in die Hand genommen werden, inbegriffen sind eine Million Euro Fördergelder.

Bienenbüttel. Es ist ein ordentlicher Schluck aus der Pulle. Über einen Zeitraum von vier Jahren sollen rund 3,7 Millionen Euro in die Modernisierung der 1982 in Betrieb genommenen Kläranlage Hohenbostel investiert werden.

In den Gesamtkosten sind auch eine Million Euro Fördermittel inbegriffen. Das Konzept zur Sanierung und Erneuerung wird im Bienenbütteler Bauausschuss auf der nächsten Sitzung am Donnerstag, 16. August, um 19.30 Uhr im Mühlenbachzentrum von dem Betreiber der Kläranlage, der Purena GmbH, vorgestellt. „Der Fokus der aus Verwaltungssicht notwendigen Sanierung liegt neben der Runderneuerung der Anlage auf Energieeinsparungen und der der Steigerung der Energieeffizienz der gesamten Anlage“, heißt es in der Beschlussvorlage. Ferner solle auch eine sichere Methode zur Klärschlammvererdung für die Zukunft gefunden werden.

Vorgesehen ist neben dem Neubau der sogenannten Klärschlammvererdungsanlage auch die Errichtung von Belebungsbecken. Diese beiden Projekte sind für 2019 und 2020 vorgesehen. Insgesamt stehen für beide Vorhaben im Bereich der Energieoptimierung Gesamtinvestitionen von rund 2,85 Millionen Euro an. Für diesen Arbeiten fließt dann auch das Fördergeld in Höhe von einer Million Euro. Der Förderbescheid der NBank liegt laut der Gemeindeverwaltung bereits vor. Da gemäß Zuwendungsbescheid die Maßnahme bis zum 15. Oktober durchgeführt sein muss, hat die Gemeinde inzwischen eine Verlängerung des Förderzeitraums bis zum 31. Dezember 2020 beantragt. „Um die Fördermittel nicht zu gefährden, sollte wie bereits im Verwaltungsausschuss kommuniziert, noch im August eine abschließende Entscheidung in der Sache getroffen werden“, heißt es dazu in der Vorlage.

Für die Jahre 2021 und 2022 wird dann im sogenannten Projekt 2 an der Erneuerung der Anlage gearbeitet. So sollen 2021 rund 564.000 Euro investiert werden. Darin enthalten sind 255.000 Euro für die mechanische Reinigungsstufe der Kläranlage sowie für die Nachklärung 212.000 Euro. So sollen unter anderem Rechen und Sandfang neu gebaut werden. Im vierten Jahr der Klärwerks-Erneuerung sind noch einmal rund 255.000 Euro für weitere Arbeiten vorgesehen.

Anvisierter Beginn der Arbeiten ist laut dem Konzept der Purena das Frühjahr 2019.

Von Lars Lohmann

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