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Messer im Hals: 33-Jähriger verletzt 23-Jährigen in Lüneburg schwer

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Eine Absperrung der Polizei. (Symbolbild)
Suchmaßnahmen nach der potenziellen Tatwaffe, vermutlich einem Messer, fanden im Freitagvormittag mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei und Diensthunden in Tatortnähe statt. (Symbolbild) © Marcel Kusch/dpa

Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes – ein Tatverdächtiger wurde ermittelt und vorläufig festgenommen.

pm Lüneburg – Das versuchte Tötungsdelikt ereignete sich in der Nacht zu Freitag, 26. August, gegen 1.30 Uhr am Meisterweg. Nach ersten Erkenntnissen stach ein 33-jähriger Lüneburger, ein montenegrinischer Staatsbürger, einem 23 Jahre alten afghanischen Staatsbürger mit einem Messer in den Hals. Danach flüchtete der Täter zunächst unerkannt.

Durch einen Zeugen wurden vorangegangene Streitigkeiten zwischen den Personen beziehungsweise im Umfeld als Ursache mitgeteilt. Der 23-Jährige wurde schwer verletzt ins Klinikum verbracht und schwebt derzeit noch in Lebensgefahr. Der 33-Jährige konnte an seiner Wohnanschrift festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Ein Atemalkoholtest bei diesem ergab 1,6 Promille. Die genauen Hintergründe zu dem Streit sind derzeit, auch aufgrund der vorliegenden sprachlichen Barrieren, noch unklar.

Suchmaßnahmen nach der potenziellen Tatwaffe, vermutlich einem Messer, fanden im Freitagvormittag mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei und Diensthunden in Tatortnähe statt. Die polizeilichen Ermittlungen, unter anderem im Rahmen von Vernehmungen, dauern an.

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