Nach Entschärfung: Evakuierung und sämtliche Sperrungen aufgehoben / Mehr als 220 Einsatzkräfte im Einsatz

Lüneburg: Bombe im Baugebiet Ilmenaugarten erfolgreich entschärft

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(Symbolbild)

pm/jsf/mih Lüneburg. Wie die Polizei und die Hansestadt Lüneburg soeben mitteilen hat es im Bereich des Baugebiets Ilmenaugarten einen erneuten Fund einer Fliegerbombe gegeben. Diese soll am frühen Mittwochnachmittag entschärft werden. Zudem seien Evakuierungs- und Einsatzmaßnahmen im Radius von 500 Metern erforderlich.

+++ Update, 16.50 Uhr +++

Fliegerbombe erfolgreich entschärft

Wie die Hansestadt Lüneburg mitteilt, hat Sprengmeister Ralf Reisener vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen den Blindgänger um 16.48 Uhr erfolgreich entschärft. Die Evakuierung und sämtliche Sperrungen sind damit aufgehoben.

Bei dem Sprengkörper handelte es sich laut Angaben der Polizei Lüneburg um eine 75 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg, die noch am Mittwoch vor Ort "unschädlich" gemacht werden musste. Auch die Bahnlinien Lüneburg - Uelzen und Lüneburg - Dannenberg mussten für die Entschärfung kurzzeitig voll gesperrt werden. Insgesamt waren mehr als 220 Einsatzkräfte von Polizei, Stadt Lüneburg, Rettungsdiensten und Feuerwehr im Einsatz.

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+++ Update, 16.20 Uhr +++

Entschärfung geht los

Die Evakuierung des betroffenen Gebietes ist abgeschlossen. Somit kann sich das Entschärfungsteam nun gleich an die Arbeit machen.

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+++ Update, 15.10 Uhr +++

Update zu Einschränkungen im Bahnverkehr

Die Einschränkungen wegen der geplanten Bombenentschärfung in Lüneburg beginnen voraussichtlich erst ab 17 Uhr.

Davon betroffen wären unter anderem die Züge:

metronom 82125 - 16.57 ab Hamburg à Uelzen / 17.32 Ankunft Lüneburg. Weiterfahrt nach Uelzen voraussichtlich zirka 18 Uhr.

metronom 82126 – 17.01 ab Uelzen à Hamburg / 17.15 Ankunft Bienenbüttel. Weiterfahrt nach Lüneburg/Hamburg zirka 18.15 Uhr.

Zwischen Bienenbüttel und Lüneburg fahren in dieser Zeit ersatzweise Busse.

Die oben genannten Zeiten entsprechen der aktuellen Planung, können sich aber noch ändern teilt die metronom Eisenbahngesellschaft mit.

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+++ Update, 15.05 Uhr +++

Einschränkungen im Bahnverkehr

Wegen der geplanten Bombenentschärfung wird es in Lüneburg voraussichtlich ab 16 Uhr zu Einschränkungen im Bahnverkehr kommen.

Gerechnet wird mit einer kurzfristigen Sperrung der Strecke RE3 / RB 31 (Hamburg-Lüneburg-Uelzen) auf dem Teilabschnitt Lüneburg-Bienenbüttel so ein Sprecher der metronom Eisenbahngesellschaft.

Das heißt, alle metronom-Züge aus Hamburg fahren regulär bis Lüneburg, können aber kurzzeitig nicht weiter Richtung Uelzen fahren.

Alle metronom Züge aus Uelzen fahren bis Bienenbüttel, können aber kurzzeitig nicht weiter Richtung Lüneburg/Hamburg fahren.

Genauere Informationen liegen bisher noch nicht vor.

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+++ Update, 14.53 Uhr +++

Busanbieter KVG informiert über Einschränkungen für Linienbusse

Lüneburg: Sperrung wegen Bombenentschärfung | Linien 5011, 5610 und 5620

Wie ein Sprecher der KVG soeben mitteilt, wird es wegen der Bombenentschärfung in Lüneburg ab 15 Uhr Einschränkungen im Busverkehr geben. Folgende Linien sind von der Sperrung betroffen: Linie 5011 in beiden Richtungen, Linie 5610 und Linie 5620.

Linie 5011: Von Kaltenmoor kommend bis Waldfriedhof fährt die Linie 5011 Rettmer/Häcklingen ihren üblichen Linienweg, dann fährt sie über die Theodor-Heus-Str. zum ZOB. In Richtung Kaltenmoor vom ZOB kommend fährt die Linie über die Theodor-Heus-Str. zum Waldfriedhof und dann wieder ihren üblichen Linienweg.

Linie 5610: Die Linie 5610 vom ZOB kommend über die Theodor-Heus-Str, dann fährt sie ihren üblichen Linienweg, nächste Haltestelle Kondrad-Adenauer-Str.(O).

Linie 5620: Die Linie 5620 in Richtung Lüneburg fährt ab Kondrad-Adenauer-Str.(O) über die Theodor-Heus-Str. direkt zum ZOB. Fahrgäste mit Ziel zum Sande nutzen bitte die Stadtbusse.

Quelle: KVG Lüneburg GmbH

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+++ Update, 14.35 Uhr +++

Shuttle-Busse fahren ab 15.15 Uhr in die Notfall-Quartiere

Die Routen für die Shuttle-Busse in die Notquartiere stehen fest. Die Busse sind erkennbar an der deutlichen Aufschrift Evakuierung und fahren folgende Strecken:

  • Ein Bus fährt aus dem östlichen Bereich des Evakuierungsraumes entlang der Straße Blümchensaal in das Quartier St.-Stephanus-Gemeindezentrum. Erste Haltestelle ist um 15.15 Uhr die Haltestelle Am Schwalbenerg, kurz darauf die Haltestelle Am Kaltenmoor und schließlich die Haltestelle Bülowstraße / Ecke Deutsch-Evern-Weg. Die Tour zu St. Stephanus dauert zirka 20 Minuten. Um 15.35 Uhr beginnt die Tour dann von Neuem (bei Bedarf öfter).
  • Für die Bewohner im Bereich Ilmenaugarten fährt ein Bus um 15.15 Uhr mit Schrittgeschwindigkeit einmal die Strecke von der Straße An der Wittenberger Bahn entlang bis zur Friedrich-Ebert-Brücke und steuert dann das Notfallquartier St.-Ursula-Schule an. Wer den Bus ins Quartier nutzen möchte, macht sich bitte an der Strecke bemerkbar und kann dann zusteigen. Auf diesem Weg hält der Bus auch nochmal an der regulären Haltestelle Willy-Brandt-Straße / Ecke Feldstraße, um die Bewohner aus dem Roten Feld aufzunehmen. Auch diese Tour wird noch ein weiteres Mal gefahren, Start ist dann voraussichtlich 15.45 Uhr.

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+++ Update, 12.24 Uhr +++

Informationen zum betroffenen Evakuierungsgebiet

Folgende Straßen sind von der wegen der Bombenentschärfung geplanten Evakuierung betroffen:

  • Am Kaltenmoor 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 9A, 10, 10A, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19
  • Am Schierbrunnen 2, 4
  • Am Schwalbenberg 14, 16, 18, 22, 24, 25, 26
  • An der Roten Bleiche 1, 1A, 2, 8, 9, 10
  • An der Soltauer Bahn 2
  • Bahnhofstraße 21, 23, 25, 27, 29
  • Blümchensaal (komplett)
  • Brambusch 1, 2, 20
  • Bülowstraße 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20
  • Deutsch-Evern-Weg 6, 8
  • Feldstraße 2A
  • Friedenstraße 20, 21, 22
  • Friedrich-Ebert-Brücke (komplett)
  • Ilmenaugarten 77, 79, 81, 83, 85, 87, 89, 91, 93, 95, 97, 99, 101, 103, 105, 107, 109, 111, 113, 115, 117, 119, 121, 123, 125, 127, 129, 131, 133, 135, 137A, 137B, 137C, 139, 141, 143, 151, 153
  • Kefersteinstraße 2A
  • Kurt-Schumacher-Straße 3A, 5
  • Rotenbleicher Weg 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20, 22, 24, 26, 28, 29, 30, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 40, 42, 44, 46, 65, 65A, 67
  • Vor dem Roten Tore 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 32, 34, 35, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60, 61, 62, 63, 64, 66, 68, 72A, 72B, 72C
  • Willy-Brandt-Straße 2, 4, 6, 8, 10
  • Wilschenbrucher Weg 44A, 48, 50, 52, 56, 58, 60, 62, 64, 66, 68, 70, 72, 74, 76, 78, 84, 84A
Evakuierungsbereich für die heutige Bombenentschärfung in Lüneburg. 

Einrichtung von Notfallunterkünften

Die Stadt hat für die rund 1200 betroffenen Bewohner Räumlichkeiten in der St. Ursula-Schule, St. Ursula-Weg und im Gemeindezentrum St. Stephanus in Kaltenmoor als Notunterkunft eingerichtet, wo die Betroffenen von Mitarbeitern der Stadt, des DRK und des ASB betreut und mit Getränken versorgt werden.

Parallel wird es einen Bus-Shuttle-Verkehr zu den Unterkünften aus den betroffenen Bereichen geben. Die Notfall-Hotline der Stadt Lüneburg ist unter der Telefonnummer (0 41 31) 30 93 100 erreichbar. Die Maßnahmen sind für heute ab 15 Uhr geplant. Die genauen Haltestellen werden von der Hansestadt Lüneburg noch bekanntgegeben. Auch das Kanufahren auf der Ilmenau ist ab dem Nachmittag innerhalb des Evakuierungsradius‘ nicht mehr erlaubt.

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Mitteilung der Hansestadt Lüneburg 

Am frühen Mittwochmorgen entdeckten Bauarbeiter bei Baggerarbeiten im Bereich Ilmenaugarten/Friedrich-Ebert-Brücke eine weitere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg.

Die Polizei sperrte in der Folge den Fundort ab und alarmierte Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Bei dem Sprengkörper handelt sich nach derzeitigem Kenntnisstand erneut um eine 75 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg, die noch heute vor Ort "unschädlich" gemacht werden soll. Die Einsatzkräfte bereiten derzeit im 500-Meter-Radius um den Fundort Sperr- und Evakuierungsmaßnahmen für die Entschärfung vor. Da der Fundort etwa 400 nördlich des Bombenfunds vom 16.08.18 liegt, ist dieses Mal ein anderer Bereich tangiert.

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Mitteilung zur heutigen Bombenentschärfung auf der Facebook-Seite der Stadt Lüneburg

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Betroffen sind von den genannten Sperr- und Evakuierungsmaßnahmen unter anderem Bewohner im Bereich Ilmenaugarten, Am Schwalbenberg, Blümchensaal und in der Feldstraße. Weitere detaillierte Informationen folgen, sobald diese vorliegen!

Die Stadt wird für die Bewohner Räumlichkeiten als Notunterkunft einrichten. Parallel wird die Stadt Lüneburg in Kürze unter der Telefonnummer 04131-3093-100 eine Notfall-Hotline schalten.

Die Maßnahmen sind für die frühen Nachmittagsstunden des heutigen Tages geplant. Neben den Hauptverkehrsadern Friedrich-Ebert-Brücke und Willy-Brandt-Straße wird für die eigentliche Entschärfung auch der Bahnverkehr Lüneburg - Uelzen und Lüneburg - Dannenberg durch eine Sperrung betroffen sein.

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

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