Es roch verbrannt...

Lüneburg: Brandgeruch führt zu kleiner Indoor-Plantage

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(Symbolbild)

jsf/pm Lüneburg – Aufgrund eines leichten Brandgeruchs, den ein Pizza-Bote am Donnerstagnachmittag in der Nähe eines Mehrfamilienhauses im Lüneburger Stadtteil Neu Hagen wahrgenommen hatte, wurden Feuerwehr und Polizei auf den Plan gerufen. 

Den eintreffenden Einsatzkräften gelang es in der Folge, die Tür einer Wohnung zu öffnen, aus welcher der verdächtige Geruch zu kommen schien. Was im Treppenhaus lediglich als "verbrannt" roch, entpuppte sich nach der Türöffnung dann als deutlicher Cannabis-Geruch.

Kurzfristig wurde daraufhin von der Staatsanwaltschaft Lüneburg ein Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht Lüneburg erwirkt. Kurz darauf durchsuchten Polizeibeamte die entsprechende Wohnung. Hierbei wurden unter anderem mehrere Cannabis-Pflanzen, sowie Zubehör zur weiteren Verarbeitung der Pflanzen aufgefunden und von den Beamten sichergestellt.

Der 40-jährige Mieter der Wohnung war zum Zeitpunkt der Durchsuchung nicht zu Hause. Er erfuhr "von seinem Glück" durch das von den Polizeibeamten für ihn hinterlegte Durchsuchungs- und Sicherstellungsprotokoll.

Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen der unerlaubten Herstellung von Betäubungsmitteln.

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