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Bewohner und Hund sterben bei Brand im Kreis Lüneburg

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Ein Feuerwehrmann in Uniform. (Symbolbild)
Feuerwehr (Symbolbild) © Patrick Pleul/dpa

Tragische Entdeckung am Mittwochmorgen, 18. Mai, gegen 8.15 Uhr im Landkreis Lüneburg:

Lüdersburg – In Lüdersburg, einer Gemeinde in der Samtgemeinde Scharnebeck, betritt eine Nachbarin im Ortsteil Grevenhorn ein Wohnhaus und findet dort den 55 Jahre alten Bewohner leblos auf seinem Bett liegend auf. Der Wohnraum ist verrußt, das Feuer ist zu diesem Zeitpunkt komplett erloschen. Der alarmierte Notarzt kann nur noch den Tod des Mannes feststellen, auch dessen Hund stirbt.

„Die Brandursache konnte nach den ersten Ermittlungen auch aufgrund des Gesamtzustands des Wohngebäudes nicht abschließend geklärt werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte der Verstorbene in volltrunkenem Zustand in suizidaler Absicht Unrat in seinem Zimmer angezündet haben und ist an den Folgen der Rauchgasinhalation verstorben“, teilt die Polizei mit. Hinweise oder Motive auf eine Fremdeinwirkung lägen nicht vor. Da sich im Raum diverse offenliegende Stromleitungen befänden, könne ein technischer Defekt aber noch nicht ausgeschlossen werden. Das Haus sei verwahrlost und abrissreif, der Gesamtschaden belaufe sich auf maximal 10.000 Euro, so die Polizei.

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